Von Vorarlbergern, die sich für andere Personen engagieren

Extra / 01.01.2015 • 19:09 Uhr
Feldkirch.  Etwa 60 sind es landesweit. Aber eigentlich können es nie genug sein: Ehrenamtliche, die sich bedürftiger Kinder annehmen, sucht das „Netz für Kinder“ immer. Die 30-jährige Birgit Jutzmann ist eine der jüngsten Ehrenamtlichen beim „Netz für Kinder“. Seit ihrem Start im Oktober 2012 hat sie drei Kinder betreut. Aktuell betreut sie ein elfjähriges Mädchen. Mit ihm gestaltet die Frauenreferentin, Berufs- und Bildungsberaterin des AMS Feldkirch jeden zweiten Freitagnachmittag. Dazu bewogen hat die damals 27-Jährige ihr immer stärker werdendes Bedürfnis nach sozialem Engagement. Jutzmann hat von den Treffen genauso viel wie die Kinder: „Wir haben Spaß miteinander, ich darf am Gefühlsleben einer Elfjährigen teilhaben und es freut mich, wenn sich das Kind öffnet, Vertrauen fasst und von sich erzählt.“
Feldkirch. Etwa 60 sind es landesweit. Aber eigentlich können es nie genug sein: Ehrenamtliche, die sich bedürftiger Kinder annehmen, sucht das „Netz für Kinder“ immer. Die 30-jährige Birgit Jutzmann ist eine der jüngsten Ehrenamtlichen beim „Netz für Kinder“. Seit ihrem Start im Oktober 2012 hat sie drei Kinder betreut. Aktuell betreut sie ein elfjähriges Mädchen. Mit ihm gestaltet die Frauenreferentin, Berufs- und Bildungsberaterin des AMS Feldkirch jeden zweiten Freitagnachmittag. Dazu bewogen hat die damals 27-Jährige ihr immer stärker werdendes Bedürfnis nach sozialem Engagement. Jutzmann hat von den Treffen genauso viel wie die Kinder: „Wir haben Spaß miteinander, ich darf am Gefühlsleben einer Elfjährigen teilhaben und es freut mich, wenn sich das Kind öffnet, Vertrauen fasst und von sich erzählt.“

Die VN holen engagierte „Vorarlberger, über die man spricht“ vor den Vorhang.

Schwarzach. Mit der Rubrik „Vorarlberger, über die man spricht“ stellen die VN jeden Tag Personen aus dem Land vor, die etwas Besonderes leisten, einem bestimmten Hobby nachgehen oder sich für andere engagieren.

Außergewöhnliche Menschen, die im vergangenen Jahr in der Rubrik porträtiert wurden, werden hier nun nochmals vor den Vorhang geholt. Menschen, die nicht darüber debattieren, was man tun könnte, sondern ganz konkret tätig werden. Menschen, die nicht lange fragen, sondern anpacken. Menschen, die helfen, unterstützen, Lächeln auf Gesichter zaubern, für andere ganz uneigennützig da sind. Helden des Alltags also.

Denn diese Menschen sorgen Tag für Tag für „Good News“ – und ohne diese Menschen wäre der Alltag oft schwieriger zu bewältigen. Da ist etwa Manuela Kräuter (50), die sich bei „Licht für die Welt“ in afrikanischen Ländern engagiert. Bereits im Alter von 20 Jahren zog es sie in die Ferne. Die junge Frau ging in die Entwicklungshilfe und engagierte sich für Umweltschutzorganisationen. Seit zehn Jahren arbeitet die Dornbirnerin als Leiterin der Programmabteilung Afrika bei „Licht für die Welt“. Es ist eine Tätigkeit, an die sie glaubt und die für die Ärmsten im wahrsten Sinne des Wortes einen Lichtblick darstellt. Bei „Licht für die Welt“ ist die in Wien wohnhafte Vorarlbergerin für Äthiopien, Mosambik und Burkina Faso zuständig. Obwohl ihr Engagement für Außenstehende wie ein Tropfen auf den heißen Stein wirken muss: Kräuter liegt Pessimismus fern. „Es haben sich sehr wohl schon Systeme und Strukturen verändert“, betont sie und führt als Beispiel Burkina Faso an, wo der Staat inzwischen bereit ist, Kinder mit Behinderung in Schulen aufzunehmen. Wichtig sei immer ein partnerschaftliches Miteinander. „Nur gemeinsam können wir etwas einfordern und zum Besseren verändern“, sagt Kräuter. Aus dieser Überzeugung schöpft sie auch Kraft und Motivation.

Satteins.  „Das tust du dir in deinem Alter noch an?“ Diese Frage bekommt die 60-jährige Elke Parisse häufig gestellt. Ja – und sie tut sich das, was sie tut, sogar gerne an. Obwohl in Pension, zieht es sie nämlich weiterhin in ihren erlernten Beruf als Kindergartenpädagogin, den sie 35 Jahre lang ausgeübt hat. Die patente Frau aus Satteins stellt ihre Erfahrungen als „Springerin“ zur Verfügung: Ist in einem umliegenden Kindergarten Not an der Frau, übernimmt Elke Parisse.„Das Schöne und Besondere an dieser Arbeit ist, dass ich mich nun ohne Ablenkung durch andere Tätigkeiten, die im Berufsalltag angefallen sind, den Kindern widmen kann“, erzählt die passionierte Kindergartenpädagogin. Derzeit gibt es Gruppen von Springerinnen im Rheintal und im Walgau. Koordiniert wird das Angebot vom Verein Tagesmütter in Feldkirch.
Satteins. „Das tust du dir in deinem Alter noch an?“ Diese Frage bekommt die 60-jährige Elke Parisse häufig gestellt. Ja – und sie tut sich das, was sie tut, sogar gerne an. Obwohl in Pension, zieht es sie nämlich weiterhin in ihren erlernten Beruf als Kindergartenpädagogin, den sie 35 Jahre lang ausgeübt hat. Die patente Frau aus Satteins stellt ihre Erfahrungen als „Springerin“ zur Verfügung: Ist in einem umliegenden Kindergarten Not an der Frau, übernimmt Elke Parisse.
„Das Schöne und Besondere an dieser Arbeit ist, dass ich mich nun ohne Ablenkung durch andere Tätigkeiten, die im Berufsalltag angefallen sind, den Kindern widmen kann“, erzählt die passionierte Kindergartenpädagogin. Derzeit gibt es Gruppen von Springerinnen im Rheintal und im Walgau. Koordiniert wird das Angebot vom Verein Tagesmütter in Feldkirch.
Oberbildstein. Wenn für einen Lehrer Anfang Juli die Ferienglocken läuten, hat er von Kindern, mit Ausnahme der eigenen, eine Weile genug. Könnte man meinen. Nicht so Manfred Waibel. Der Lustenauer hat nämlich in den ersten beiden Ferienwochen immer einen fixen Termin: Seit 35 Jahren ist der 56-Jährige als Betreuer im Ferienheim Oberbildstein tätig.Er war hier schon als Ferienheimkind, wie sein Vater, der das Traditionshaus, das 2014 sein 100-jähriges Bestehen feierte, mit aufgebaut hat. „Wir sind hier alle für diese zwei Wochen eine Gemeinschaft, abgeschieden vom Rest der Welt“, versucht er, seine Begeisterung in Worte zu fassen. Seit zehn Jahren ist Waibel Leiter des ersten Turnus. Für ihn ist vor allem eine Erkenntnis schön: „Dass sich die Kinder in all den Jahren, seit ich hier bin, eigentlich nicht verändert haben.“
Oberbildstein. Wenn für einen Lehrer Anfang Juli die Ferienglocken läuten, hat er von Kindern, mit Ausnahme der eigenen, eine Weile genug. Könnte man meinen. Nicht so Manfred Waibel. Der Lustenauer hat nämlich in den ersten beiden Ferienwochen immer einen fixen Termin: Seit 35 Jahren ist der 56-Jährige als Betreuer im Ferienheim Oberbildstein tätig.
Er war hier schon als Ferienheimkind, wie sein Vater, der das Traditionshaus, das 2014 sein 100-jähriges Bestehen feierte, mit aufgebaut hat. „Wir sind hier alle für diese zwei Wochen eine Gemeinschaft, abgeschieden vom Rest der Welt“, versucht er, seine Begeisterung in Worte zu fassen. Seit zehn Jahren ist Waibel Leiter des ersten Turnus. Für ihn ist vor allem eine Erkenntnis schön: „Dass sich die Kinder in all den Jahren, seit ich hier bin, eigentlich nicht verändert haben.“
Gaissau, Bujumbura.  Die in Wien geborene und in Gaißau aufgewachsene Julia Chukwuma (26) lebt in einem der zehn ärmsten Länder der Welt. In Burundi versucht sie, die sozio-ökonomische Lage des Landes zu analysieren, sodass den Kindern auf dieser Datenbasis eine Zukunft erwächst.Entwicklungszusammenarbeit ist ihr von Kindesbeinen an vertraut. „Ich habe die Projekte meines Vaters in Nigeria erlebt“, erzählt sie. In ihrem Politik- und Wirtschaftsstudium setzte sie internationale Schwerpunkte. Auch machte sie Praktika bei der UNIDO (der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung) oder bei der deutschen Friedrich-Ebert-Stiftung. Die Stelle als „Social Policy Officer“ kam nach dem Studienabschluss wie gerufen: Die junge Volkswirtin mit analytischen Fähigkeiten erhielt die Stelle.
Gaissau, Bujumbura. Die in Wien geborene und in Gaißau aufgewachsene Julia Chukwuma (26) lebt in einem der zehn ärmsten Länder der Welt. In Burundi versucht sie, die sozio-ökonomische Lage des Landes zu analysieren, sodass den Kindern auf dieser Datenbasis eine Zukunft erwächst.
Entwicklungszusammenarbeit ist ihr von Kindesbeinen an vertraut. „Ich habe die Projekte meines Vaters in Nigeria erlebt“, erzählt sie. In ihrem Politik- und Wirtschaftsstudium setzte sie internationale Schwerpunkte. Auch machte sie Praktika bei der UNIDO (der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung) oder bei der deutschen Friedrich-Ebert-Stiftung. Die Stelle als „Social Policy Officer“ kam nach dem Studienabschluss wie gerufen: Die junge Volkswirtin mit analytischen Fähigkeiten erhielt die Stelle.
Nenzing.  Den 13. September 2013 wird Harald Kaufmann nie mehr vergessen. Bei einem tragischen Verkehrsunfall ist seine Schwägerin, vierfache Mutter, ums Leben gekommen. Sofort hat der Liftarbeiter aus Nenzing seine Saison beendet, um für seinen Bruder Andy und dessen vier Kleinkinder dazusein, um die Familie zu unterstützen. Doch damit nicht genug: Im Zuge eines Spendenlaufs plante der leidenschaftliche Sportler, für die Familie seines Bruders finanzielle Mittel aufzubringen.Gesagt, getan: Vom 1. Juni bis Ende Juli 2014 war der Nenzinger mehr als tausend Kilometer unterwegs – zu Fuß von Rust im Burgenland nach Bregenz. Eine stolze Summe von 36.300 Euro ist dabei zusammengekommen. „Jeder Cent kommt direkt meinem Bruder und den vier Kindern zugute“, so der 35-jährige Nenzinger.
Nenzing. Den 13. September 2013 wird Harald Kaufmann nie mehr vergessen. Bei einem tragischen Verkehrsunfall ist seine Schwägerin, vierfache Mutter, ums Leben gekommen. Sofort hat der Liftarbeiter aus Nenzing seine Saison beendet, um für seinen Bruder Andy und dessen vier Kleinkinder dazusein, um die Familie zu unterstützen. Doch damit nicht genug: Im Zuge eines Spendenlaufs plante der leidenschaftliche Sportler, für die Familie seines Bruders finanzielle Mittel aufzubringen.
Gesagt, getan: Vom 1. Juni bis Ende Juli 2014 war der Nenzinger mehr als tausend Kilometer unterwegs – zu Fuß von Rust im Burgenland nach Bregenz. Eine stolze Summe von 36.300 Euro ist dabei zusammengekommen. „Jeder Cent kommt direkt meinem Bruder und den vier Kindern zugute“, so der 35-jährige Nenzinger.
Feldkirch.  Über das „FamilienEmpowerment“ des Vorarlberger Kinderdorfs können Eltern und Alleinerziehende Hilfe im Alltag bekommen. Bestes Beispiel hierfür ist Gerda Gehbauer. Nach ihrer Rückkehr aus Paris, wo die heute 63-Jährige 20 Jahre gelebt und gearbeitet hatte, wollte sie „etwas Ehrenamtliches tun“. Was genau, wusste sie nicht. Nur so viel: „Es sollte etwas mit Kindern sein.“Von einer Freundin erfuhr Gehbauer von der Aktion des Kinderdorfs. Mit der Familie Holzknecht aus Satteins war schnell das Richtige gefunden. „Da mein Mann und ich aus Tirol stammen, sehen unsere Kinder ihre Großeltern nicht so oft. Deshalb suchten wir eine Extra-Oma hier im Land“, schildert Sonja Holzknecht. Die „Extra-Oma“ haben Elia und Emanuel in Gehbauer gefunden – sie ist heute ein geschätzter Teil der Familie Holzknecht.
Feldkirch. Über das „FamilienEmpowerment“ des Vorarlberger Kinderdorfs können Eltern und Alleinerziehende Hilfe im Alltag bekommen. Bestes Beispiel hierfür ist Gerda Gehbauer. Nach ihrer Rückkehr aus Paris, wo die heute 63-Jährige 20 Jahre gelebt und gearbeitet hatte, wollte sie „etwas Ehrenamtliches tun“. Was genau, wusste sie nicht. Nur so viel: „Es sollte etwas mit Kindern sein.“
Von einer Freundin erfuhr Gehbauer von der Aktion des Kinderdorfs. Mit der Familie Holzknecht aus Satteins war schnell das Richtige gefunden. „Da mein Mann und ich aus Tirol stammen, sehen unsere Kinder ihre Großeltern nicht so oft. Deshalb suchten wir eine Extra-Oma hier im Land“, schildert Sonja Holzknecht. Die „Extra-Oma“ haben Elia und Emanuel in Gehbauer gefunden – sie ist heute ein geschätzter Teil der Familie Holzknecht.
Hohenems.  Erst vor wenigen Wochen, Mitte November, durfte die 17-jährige Hohen­emserin Lena Feurstein die Urkunde für den 1. Platz beim Wettbewerb des besten Kinderrechtespots Österreichs in Empfang nehmen – als Jugendbotschafterin der youngcaritas Vorarlberg in Vertretung für das ganze Team. Das ist jedoch nur eines von vielen Projekten, in das die Bakip-Schülerin involviert ist.Auch steht sie u.a. zusammen mit anderen Jugendbotschaftern und der Gruppe „groovealoos“ mit dem Musical „stand up!“ auf der Bühne. Und sonntags betreut die 17-Jährige für den mobilen Hilfsdienst (MOHI) ein fünfjähriges Kind mit Behinderung. Nach der Schule will die Jugendliche Sozialarbeit oder Entwicklungshilfe studieren. Erst steht aber noch die Matura an. Thema ihrer Maturaarbeit: Kinderarbeit.
Hohenems. Erst vor wenigen Wochen, Mitte November, durfte die 17-jährige Hohen­emserin Lena Feurstein die Urkunde für den 1. Platz beim Wettbewerb des besten Kinderrechtespots Österreichs in Empfang nehmen – als Jugendbotschafterin der youngcaritas Vorarlberg in Vertretung für das ganze Team. Das ist jedoch nur eines von vielen Projekten, in das die Bakip-Schülerin involviert ist.
Auch steht sie u.a. zusammen mit anderen Jugendbotschaftern und der Gruppe „groovealoos“ mit dem Musical „stand up!“ auf der Bühne. Und sonntags betreut die 17-Jährige für den mobilen Hilfsdienst (MOHI) ein fünfjähriges Kind mit Behinderung. Nach der Schule will die Jugendliche Sozialarbeit oder Entwicklungshilfe studieren. Erst steht aber noch die Matura an. Thema ihrer Maturaarbeit: Kinderarbeit.
Thüringen.  Routiniert schiebt Peter Gerstgrasser (64) den Rollstuhl mit Klaus Martin in das Rotkreuz-Fahrzeug, fixiert ihn fachgerecht und fährt los. Es wirkt, als ob er nie etwas anderes getan hätte. Dabei kam der pensionierte Buchhalter und Lohnverrechner mit solchen Tätigkeiten bisher nie in Berührung. Als das Rote Kreuz und der Zivilinvalidenverband jedoch Freiwillige für die Aufrechterhaltung des Behindertenfahrdienstes suchten, war Gerstgrasser zur Stelle. „Ich habe im Leben immer Glück gehabt. Jetzt kann ich etwas an die Gesellschaft zurückgeben“, begründet er sein ehrenamtliches Engagement.Die Einschulung auf das Rotkreuz-Fahrzeug habe problemlos funktioniert, lediglich die Größe des Autos war gewöhnungsbedürftig. „Der Radius ist doch ein ganz anderer als der eines Pkw.“
Thüringen. Routiniert schiebt Peter Gerstgrasser (64) den Rollstuhl mit Klaus Martin in das Rotkreuz-Fahrzeug, fixiert ihn fachgerecht und fährt los. Es wirkt, als ob er nie etwas anderes getan hätte. Dabei kam der pensionierte Buchhalter und Lohnverrechner mit solchen Tätigkeiten bisher nie in Berührung. Als das Rote Kreuz und der Zivilinvalidenverband jedoch Freiwillige für die Aufrechterhaltung des Behindertenfahrdienstes suchten, war Gerstgrasser zur Stelle. „Ich habe im Leben immer Glück gehabt. Jetzt kann ich etwas an die Gesellschaft zurückgeben“, begründet er sein ehrenamtliches Engagement.
Die Einschulung auf das Rotkreuz-Fahrzeug habe problemlos funktioniert, lediglich die Größe des Autos war gewöhnungsbedürftig. „Der Radius ist doch ein ganz anderer als der eines Pkw.“
Fußach.  Cornelia Salzmann (33) weiß, was sie will: Helfen, wo Hilfe nötig ist – unabhängig von kulturellen, ethnischen und politischen Hintergründen. Vier Monate war die Allgemeinmedizinerin und angehende Kinderärztin aus Fußach für „Ärzte ohne Grenzen“ in einem Bergspital im Jemen tätig, im August 2014 wartete der nächste Einsatz auf sie. Salzmann arbeitete im jemenitischen Spital in der Akutversorgung ebenso wie in der Betreuung von Kindern und Neugeborenen. „Die Kleinsten leiden besonders, weil sie oft spät in Behandlung kommen“, beschreibt die Ärztin die alltäglichen Schwierigkeiten im konfliktgeschüttelten Land. Umso wichtiger sei es, in solchen Regionen an Verbesserungen zu arbeiten. Irgendwann möchte sich Salzmann in der Heimat niederlassen. Doch noch ist der Gedanke weit weg.
Fußach. Cornelia Salzmann (33) weiß, was sie will: Helfen, wo Hilfe nötig ist – unabhängig von kulturellen, ethnischen und politischen Hintergründen. Vier Monate war die Allgemeinmedizinerin und angehende Kinderärztin aus Fußach für „Ärzte ohne Grenzen“ in einem Bergspital im Jemen tätig, im August 2014 wartete der nächste Einsatz auf sie. Salzmann arbeitete im jemenitischen Spital in der Akutversorgung ebenso wie in der Betreuung von Kindern und Neugeborenen. „Die Kleinsten leiden besonders, weil sie oft spät in Behandlung kommen“, beschreibt die Ärztin die alltäglichen Schwierigkeiten im konfliktgeschüttelten Land. Umso wichtiger sei es, in solchen Regionen an Verbesserungen zu arbeiten. Irgendwann möchte sich Salzmann in der Heimat niederlassen. Doch noch ist der Gedanke weit weg.
Lauterach.  Das Leben von Marlies Müller (68) hat sich seit April 2014 stark verändert. Seitdem steht die Lauteracherin als Patin an der Spitze der VN-Sozialaktion „Ma hilft“ und ist mit vollem Herzen und Engagement für notleidende Mitmenschen im Dauereinsatz. Sie ist der Garant dafür, dass Spendengelder hundertprozentig zweckgebunden verwendet werden, dass die Hilfe in der richtigen Form, unbürokratisch und rasch jene Personen im Land erreicht, die diese Hilfe brauchen. „Das mit dem Helfen“, sagt sie, „liegt mir wohl im Blut. Ich habe das schon immer gerne gemacht. In der katholischen Frauenbewegung ganz besonders. Geprägt haben mich dabei speziell Erlebnisse mit Frauen in der dritten Welt. Diese unvorstellbare Armut, diese Möglichkeiten aber auch, etwas dagegen zu tun. Es habe sie dann auch zu interessieren begonnen, „wie Armut bei uns ausschaut.
Lauterach. Das Leben von Marlies Müller (68) hat sich seit April 2014 stark verändert. Seitdem steht die Lauteracherin als Patin an der Spitze der VN-Sozialaktion „Ma hilft“ und ist mit vollem Herzen und Engagement für notleidende Mitmenschen im Dauereinsatz. Sie ist der Garant dafür, dass Spendengelder hundertprozentig zweckgebunden verwendet werden, dass die Hilfe in der richtigen Form, unbürokratisch und rasch jene Personen im Land erreicht, die diese Hilfe brauchen. „Das mit dem Helfen“, sagt sie, „liegt mir wohl im Blut. Ich habe das schon immer gerne gemacht. In der katholischen Frauenbewegung ganz besonders. Geprägt haben mich dabei speziell Erlebnisse mit Frauen in der dritten Welt. Diese unvorstellbare Armut, diese Möglichkeiten aber auch, etwas dagegen zu tun. Es habe sie dann auch zu interessieren begonnen, „wie Armut bei uns ausschaut.