30 Jahre Einsatz im Buschspital im Kamerun

Extra / 29.12.2016 • 17:58 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Die in Afrika arbeitende Ärztin Elisabeth Neier ist selten in Bludenz.
Die in Afrika arbeitende Ärztin Elisabeth Neier ist selten in Bludenz.

bludenz. Elisabeth Neier, Ärztin und Dr.-Toni-Russ-Preisträgerin aus Bludenz, arbeitet seit 1986 im Krankenhaus von Ngaoubela, einem 1000-Einwohner-Dorf in der Provinz Adamaoua in Kamerun. Von einst 80 Betten hat sie es mittlerweile auf 155 Betten ausgebaut. Die 62-jährige Allgemeinmedizinerin ist nach wie vor unermüdlich für ihre Patienten im Einsatz. Den ersten Afrika-Einsatz absolvierte Elisabeth Neier für „Ärzte ohne Grenzen“. Damals arbeitete sie in einem Flüchtlingslager im Tschad. Danach kehrte sie nicht nach Vorarlberg zurück, sondern ging lieber dorthin, wo es Ärzte brauchte und es viel zu tun gab. In Ngaoubela baute sie eine Geburtenstation auf und ließ ein neues OP-Gebäude errichten. Pro Jahr werden in diesem Krankenhaus rund 4000 Patienten stationär und 9000 ambulant betreut.