Der nicht nur mit den Wölfen tanzt

Extra / 23.02.2017 • 13:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der nicht nur mit den Wölfen tanzt

Ein zweiköpfiger Mähnenwolf, ein gefährlicher Drachentiger und schräge Vögel: Der Fantasie setzt Georg Fitz, auch als „WolfGeorg“ bekannt, keine Grenzen. Seit nun knapp zehn Jahren kreiert der 28-Jährige, der mit dem Downsyndrom geboren wurde, mit viel Leidenschaft aus Holz animalische Skulpturen. Seine Arbeiten gestaltet er in der Ateliergemeinschaft ARTquer. Zweimal wöchentlich kommt er in die Werkstatt, um an neuen Kunstwerken zu arbeiten, meistens an Katzen, Wölfen oder Hunden. „Ein bisschen gefährlich soll es schon sein“, sagt Georg. Schon als Kind fühlte er sich am wohlsten, wenn er im Wildpark in Feldkirch sein durfte. Denn der 29-Jährige macht die Kunst nicht für sich, sondern für die Tiere. „Es geht nicht darum, dass es allen gefällt, den Tieren soll es gefallen“, betont Georg, aber auch den Menschen gefällt es. Seine Werke waren schon auf vielen Ausstellungen zu sehen, wie etwa auf der ArtDesign in Feldkirch oder im Palais Thurn und Taxis in Bregenz. 

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.