Eine Psychiaterin, die leicht in Kontakt kommt

Extra / 23.02.2017 • 13:24 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Eine Psychiaterin, die leicht in Kontakt kommt

Bettinga Grager orientierte sich an ihrem älteren Bruder. „Er war mein Vorbild. Ich wollte wie er Arzt werden.“ Als Arbeiterin in einer Presserei verdiente sie sich ihr Studium. „Das schadete nicht. So erkannte ich, dass man Dinge nicht geschenkt bekommt.“ Das Zusammentreffen mit einer depressiven Frau stellte die Weichen: „Ich kam leicht mit ihr in Kontakt. Ihre Geschichte faszinierte mich. Da wusste ich: ,Ich möchte solchen Menschen helfen.‘“ Ihre Ausbildung zur Fachärztin für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin absolvierte Grager am LKH Rankweil. Sie fiel durch Ehrgeiz und Wissbegierde auf. „Ich wollte gut werden.“ Ihr Fleiß wurde belohnt. Man übertrug ihr die Verantwortung für eine Akutstation und die Spezialambulanzen ADHS und Autismusspektrumstörungen im Erwachsenenalter.

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