Einmal Theater, bitte

Extra / 18.06.2017 • 16:52 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Einmal Theater, bitte

Coach Markus Riedmann vermittelt Kindern in seinen Workshops Spaß am Theaterspielen.

dornbirn. Markus Riedmann (56) ist Lehrer und Theaterschulpädagoge. Bei der 6. Kinder- und Jugendmesse Buch am Bach bietet er Workshops an. Ziel es, Kindern und Jugendlichen die Freude am Theaterspielen zu vermitteln.

Die Teilnehmer dürfen in verschiedene Rollen schlüpfen und Szenen pantomimisch nachstellen. Dadurch sollen sie spielerisch ein Gespür fürs Theater bekommen. Die VN haben dem Coach fünf Fragen gestellt, die er nicht nur mit Worten, sondern auch mit Mimik und Gestik beantwortet hat.

 

In welche Rolle schlüpfen Sie am liebsten?

„Am liebsten mag ich die Rolle des Clowns. Es macht mir großen Spaß, die Menschen zum Lachen zu bringen, und der Clown hat keine Angst davor, sich zu blamieren, sondern genießt es. Das macht ihn zu einer sympathischen Figur.“

 

Sie spielen seit über 30 Jahren Theater. Wie fühlen Sie sich, wenn Sie auf die Bühne gehen?

„Ich bin ich immer noch ein bisschen nervös, wenn ich auf die Bühne gehe. Lampenfieber gehört einfach dazu und legt sich meistens in den ersten paar Minuten, sobald man in der Rolle ist und die Reaktionen des Publikums spürt.“

 

Was lernen die Teilnehmer in Ihren Workshops?

„Die Kinder und Jugendlichen lernen, ihre Fantasie zu benutzen und sich spontan auf neue Situationen einzustellen. Ein Stuhl ist beispielsweise nicht nur ein Stuhl, sondern kann viel mehr sein. Zum Beispiel ein Musikinstrument, ein Tanzpartner oder ein Skateboard.“

 

Was machen Sie, wenn Sie nicht Theater spielen?

„In meiner Freizeit gehe ich biken, schwimmen oder lese ein Buch. Beim Theaterspielen muss man extrovertiert sein, als Ausgleich ziehe ich mich zurück und meditiere gerne. Dabei kann ich abschalten und nachdenken.“

 

Was wollten Sie als Kind werden?

„Ich wollte Entdecker werden. Ich war schon immer neugierig und wollte andere Länder und Kulturen kennenlernen. Deswegen bin ich nach der Matura ein Jahr gereist. Für den Beruf Lehrer und die Arbeit mit Kindern habe ich mich bewusst entschieden und bereue es nicht.“   

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