Sensationsfund in der Schneckenlochhöhle

Extra / 11.02.2018 • 08:58 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Eine frühe Darstellung der Andelsbucher Norikerausstellung . Archiv
Eine frühe Darstellung der Andelsbucher Norikerausstellung . Archiv

bezau In der Schneckenlochhöhle, die geografisch zur Vorsäß-Siedlung Schönenbach zählt, stieß ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Tadej Slabe auf eine wahre Sensation. Neben primitiven höhlenmalerischen Darstellungen der Jagd und von Tieren im Allgemeinen sind auch die frühesten bisher bekannten Abbildungen von Kässpätzle in der Gepse, Hölzlern, Juppen und einer bisher unbekannten Schrift, die lautmalerisch an den Text von „Vo Mello bis ge Schoppornou“ des Holstuonarmusigbigbandclubs erinnert, freigelegt worden. Gerhard Steurer, Bürgermeister von Bezau, erklärt im VauÄnn-Gespräch: „Das ist einfach zu schön, um wahr zu sein. Bei der Darstellung der Kässpätzle kann man sogar die Röstzwiebeln erkennen. Die Bregenzerwälder waren schon immer für ihre Gründlichkeit bekannt. Zudem fördert das sicher den Sommertourismus und wir können eine zweite Mautstation direkt vor der Höhle errichten.“