Von „grünen Modellen“ profitieren

Extra / 07.03.2019 • 08:49 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Die erneuerbaren Energien bieten hohe Ertragschancen.

Die erneuerbaren Energien bieten hohe Ertragschancen.

Eine nachhaltige Anlageperspektive hilft Anlegern, Risiken zu minimieren sowie von Chancen bei „grünen Geschäftsmodellen“ zu profitieren.

Laut einer aktuellen Umfrage der Schweizer Großbank „UBS“ haben rund 60 Prozent aller Kunden Angst davor, mit nachhaltigen Geldanlagen einen Renditeverlust im Vergleich zu herkömmlichen Geldanlagen zu erleiden.

Dr. Petra Stieger, Bereichsleiterin des Private Bankings der Volksbank Vorarlberg, kann bei solchen Aussagen nur den Kopf schütteln: „In der Realität sieht es genau anders aus: Wer auf nachhaltige und ökologisch saubere Investments setzt, erzielt eine deutliche Risikoreduktion im Vergleich zur herkömmlichen Geldanlage und kann darüber hinaus noch von überdurchschnittlichen Ertragschancen in Sektoren wie der erneuerbaren Energien, Wasseraufbereitung oder der Landwirtschaft profitieren.“

Woher dieser Irrglaube stammt, kann sich laut Eigenangaben auch die „Trendsetterin“ für nachhaltige Geldanlage in Vorarlberg nicht erklären: „Diese Ängste dürften vermutlich von traditionellen Bankhäusern geschürt werden, welche die Zeichen der Zeit erst langsam erkennen und in der eigenen Entwicklung noch nicht so weit sind.“

Angebote genau prüfen

Allerdings ist auch im Bereich der nachhaltigen Geldanlage nicht alles Gold was glänzt und Anleger sind gut damit beraten, einen genauen Blick hinter die reinen Marketingangebote zu werfen. „Viele Anbieter sehen die Nachhaltigkeit als reines Marketingins­trument und stellen dies nach außen hin zur Schau, ohne allerdings die internen Prozesse sowie die Mitarbeiter davon überzeugt zu haben“, so Dr. Petra Stieger. Dies führt dazu, dass die Anleger Produkte erhalten, die in Wirklichkeit alles andere als nachhaltig sind und nur grün „gewaschen“ wurden.

Achtsamkeit steht für Qualität

Ganz anders sieht dies laut Aussendung bei der Volksbank Vorarlberg aus. Dort hat man demnach vor einigen Jahren bereits das „Achtsame Anlagekonzept“ ins Leben gerufen, welches bei sämtlichen Investitionsentscheidungen soziale und ökologische Aspekte berücksichtigt. Gleichzeitig werden Investitionen in kritische Branchen konsequent ausgeschlossen. „Unser Anlageansatz beruht auf höchster Transparenz. Unsere Kunden können unsere Produkte jederzeit live per Knopfdruck auf unabhängigen Internetplattformen analysieren und deren Nachhaltigkeitsausprägungen darstellen lassen“, betont die Bereichsleiterin. Dies zeige, welch geringe Angst man vor unabhängigen Bewertungen haben muss. „So kann unser Aktienmandat 95 Prozent aller weltweiten Vergleichsfonds, wie jüngst yourSRI.com bestätigte, hinter sich lassen“, resümiert Petra Stieger.

Deutlich vor der Konkurrenz

Während die Konkurrenz noch mit der Einführung von nachhaltigen Investments beschäftigt sei, ist die Volksbank Vorarlberg laut eigenen Aussagen bereits einen Schritt weiter und wird im Jahresverlauf eine vollständige Integration der 17 UN-Entwicklungsziele in ihre Anlagepolitik anstreben. Petra Stieger blickt bereits voller Vorfreude in die Zukunft: „Dies stellt einen echten Meilenstein dar, insbesondere was die Wahrnehmung des Anlegers hinsichtlich der Wirkung seines Geldes betrifft, und wird einzigartig in ganz Vorarlberg sein.“

Investitionen in kritische Branchen werden bei uns konsequent ausgeschlossen. Unser Anlageansatz beruht auf höchster Transparenz.

Dr. Petra Stieger Volksbank Vorarlberg