Arbeitsplätze der Zukunft bei Blum

Industrie 4.0 trifft auf individuelle Vernetzung.
Höchst Industrie 4.0, also die Digitalisierung, Automatisierung und Vernetzung von Prozessen über alle Systemebenen im Unternehmen wie auch hin zu externen Partnern hat die Möbelindustrie längst erreicht. Der Vorarlberger Beschlägehersteller treibt seit vielen Jahren die Digitalisierung aktiv voran und ermöglicht den Mitarbeitern sich individuell in digitalen Räumen auszutauschen.
Kein Schlagwort
Industrie 4.0 ist für Blum kein Schlagwort, sondern wird seit Jahren aktiv umgesetzt. Die Entwicklung zieht sich durch alle Bereiche des Unternehmens: Ob bei der Produktentwicklung mit der Verwendung von Mixed Reality und künstlicher Intelligenz, bei der Produktion und Logistik mit intelligenter Steuerung und fahrerlosen Transportfahrzeugen oder bei der Fertigungstechnik mit der Verwendung von 3D-Druck für die Herstellung von individualisierten Bauteilen mit hochspezialisierten Funktionen. Genauso kommt die Digitalisierung bei der Einbindung der Kunden und Partner mit der Versorgung von Produktdaten, der vernetzten Auftragsabwicklung oder der Unterstützung via Live-Support bei der Montage von Blum-Beschlägen zum Einsatz. Es gilt jedoch immer der Ansatz: „Der Fortschritt dient unseren Mitarbeitern, denn die technischen Entwicklungen müssen unsere gut ausgebildeten Fachkräfte unterstützen oder ihre Arbeit erleichtern. Denn hinter all der Technik steckt immer der Mensch“, erzählt Bernhard Erkinger, verantwortlich für technische Berufe in der Personalabteilung von Blum. Der gebürtige Grazer ergänzt: „Das trifft natürlich auch auf die Digitalisierung zu.“
Unter „Industrie 4.0“ versteht Blum darüber hinaus, Mitarbeiter zu vernetzen, moderne Arbeitsumgebungen zu schaffen und Zusammenarbeit mit digitalen Mitteln zu erleichtern. Das gemeinsame Arbeiten in digitalen Arbeitsräumen und die Nutzung neuer Kommunikationskanäle vereinfachen die persönliche Kommunikation auch über die Abteilungsgrenzen hinaus. So können sich Projektleiter beispielsweise aus den entsprechenden Experten virtuelle Teams zusammenstellen, um die jeweilige Idee voranzutreiben.
Viele berufliche Möglichkeiten
Frühes Teilen von Inhalten, gemeinsam im gleichen Dokument weiterentwickeln, chatten, kommentieren und bloggen – dies sind keine Schlagworte, sondern bereits Alltag in den Projektteams: „Dabei sind ein offener Dialog und eine direkte Feedbackkultur sehr wichtig. Ergebnisse können einfacher gemeinsam erarbeitet und leichter miteinander ausgetauscht werden“, informiert Bernhard Erkinger. „Wir haben nicht nur bei unseren Digitalisierungsprojekten gemerkt, dass die Zusammensetzung der Teams entscheidend ist. Die Mischung aus jungen und erfahrenen Mitarbeitern, Arbeitnehmern mit traditionellen und ungewöhnlichen Ausbildungswegen sowie regionalen und internationalen Mitarbeitern macht den Erfolg aus“, so der 38-Jährige weiter. In Vorarlberg beschäftigt Blum mittlerweile 5800 Mitarbeiter und bietet viele berufliche Möglichkeiten − sei es im Rahmen einer Lehre, direkt nach der Schule und dem Studium oder aber auch beruflichen Quereinsteigern.

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