Ein guter Platz zum Arbeiten

Extra / 04.04.2019 • 10:27 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Vorarlberg ist Standort von einigen der besten Arbeitgeberbetriebe, z. B. Haberkorn, Raiffeisen Landesbank und Russmedia. 
Vorarlberg ist Standort von einigen der besten Arbeitgeberbetriebe, z. B. Haberkorn, Raiffeisen Landesbank und Russmedia. 

Great Place to Work zeichnete Vorarlberger Unternehmen aus.

Wien Das unabhängige Great Place to Work®-Institut hat es sich zur Aufgabe gemacht, jene Unternehmen zu ehren, die durch vertrauensbasierte Unternehmenskultur bei ihren Arbeitnehmern punkten. Bereits zum 17. Mal in Folge sind nun „Österreichs beste Arbeitgeber“ ausgezeichnet worden. Darunter auch die Vorarlberger Unternehmen Henn, der Messtechnikspezialist Baur, Raiffeisenlandesbank Vorarlberg und Haberkorn. Der Special Award in der Kategorie „Betriebliche Bildung und lebenslanges Lernen“ ging an Dr. Pichler Rechtsanwälte. Bundesministerin Margarete Schramböck eröffnete den glanzvollen Abend mit bedeutungsträchtigen Worten: „Die Arbeitswelt bringt immer wieder neue Herausforderungen mit sich. Was Unternehmen zu einem Great Place to Work macht ist, dass sie den Anforderungen der modernen Arbeitswelt gerecht werden und auf die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingehen. Das motiviert und trägt entscheidend zur Verbindung in einem Unternehmen bei.“

Ein eigener Koch

Martin Ohneberg, dem Geschäftsführer und Gesellschafter des Automotivezulieferers Henn, liegt sehr viel an der Qualität des Arbeitsplatzes. „Hier verbringen die Menschen die meiste Zeit des Tages, deshalb sollen sich die Mitarbeiter besonders wohlfühlen. Ein „Great Place to Work“ bedeutet für mich, dass die Mitarbeiter gerne zur Arbeit kommen, stolz auf das gemeinsam Erreichte sind und Freude an der Zusammenarbeit im Team haben.“ Im neuen Hauptquartier im Dornbirner Steinebach gibt es eine Kantine mit eigenem Koch und auch ein Fitnessstudio.

Zum sechsten Mal in Folge

Haberkorn erhält die Auszeichnung zum sechsten Mal in Folge. „Das bestätigt und belohnt unsere kontinuierliche Arbeit an der Erhöhung der Zufriedenheit unserer Mitarbeiter“, freut sich Haberkorn-Vorstand Christoph Winder. „Wir nutzen die Ergebnisse, um weiterhin konsequent an den richtigen Stellen weiterzuarbeiten.“ Beim technischen Händler sind die Mitarbeiter über eine freiwillige Gewinnbeteiligung am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens beteiligt. Im Programm „Betriebliche Gesundheitsförderung“ geht es neben der physischen auch um die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz.

Die Raiffeisenlandesbank Vorarlberg ist ebenfalls ein „Great Place to Work“. Unter allen Betrieben mit 250 bis 499 Mitarbeitern österreichweit erreichte die Regionalbank den zweiten Platz. „Die Prämierung zu einem von Österreichs besten Arbeitgebern bestätigt uns auf unserem Weg und macht uns ehrlich gesagt auch ein wenig stolz“, so Vorstandsvorsitzender Wilfried Hopfner.

Coachings und Flatrate

Clemens Pichler, Geschäftsführender Gesellschafter der Pichler Rechtsanwalt GmbH, ist es wichtig, das gesamte Potenzial der Mitarbeiter zu entwickeln. „Davon profitieren nicht nur die Mitarbeiter selbst, sondern auch das Unternehmen und das gesamte berufliche und private Umfeld.“ Die Weiterbildung in der Kanzlei umfasst interne sowie externe Coachings und Trainings. Zudem unterstützt eine interne Trainingsdatenbank neue Kollegen beim Einarbeiten. Eine (Hör-)Buch-Flatrate ermöglicht den Mitarbeitern kostenlosen Zugang zu Fach-, Sach- und Hörbüchern ihrer Wahl. „Unsere Firmenphilosophie zahlt sich aus“, freut sich Clemens Pichler über die Auszeichnung.