Kann mild sein, aber auch robust oder wild

Extra / 03.05.2019 • 10:11 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das Crossover-Thema schlägt auch in die Kleinwagenklasse durch. Mit robustem Outfit heißt das fünftürige „Ford Fiesta“ – Derivat „Active“.

Das Crossover-Thema schlägt auch in die Kleinwagenklasse durch.
Mit robustem Outfit heißt das fünftürige „Ford Fiesta“ – Derivat „Active“.

Auf Vielseitigkeit setzt Ford in der aktuellen Generation des Fiesta. Das betrifft die Mitgift und ebenso die Erweiterung des Portfolios an Derivaten.

Ein Dauerbrenner im Modellprogramm von Ford ist der Fiesta. Und zwar seit 1976. In seinen bisher acht Generationen hat er sich vom unauffälligen und in erster Linie praxis-
orientierten Mäuschen zum selbst- und modebewussten Feschak gewandelt. Debütiert hat er in seiner aktuellen Entwicklungsstufe vor zwei Jahren, in zwei Karosserievarianten: als Drei- und als Fünftürer. Auch damit hat Ford eingedenk des Erfolgs des Vorgängers keine Experimente riskiert, sondern die über die Jahrzehnte entwickelten Eigenschaften optimiert – inklusive eines kleinen Längenwachstums, das ihn eine Idee über der Viermetermarke angesiedelt hat.

Leistung: 85 bis 200 PS

Hauptaugenmerk der großen Aktualisierung lag auf der Technik, von den Antrieben über die Fahrwerks-Abstimmung bis zur Ausstattung. Das Motorisierungsprogramm umfasst drei Benziner und einen Diesel. Ers-tere sind ein 1,1-Liter-Sauger mit 85 PS, ein 1,0-Liter-Turbo mit 100, 125 und 140 PS – beides Dreizylinders –, sowie ein 1,5-Liter-Vierzylinder-Turbo mit 200 PS („ST“). Zweiterer ist ein 1,5-Liter-Commonrailturbo mit 85 oder 120 PS. Über fünf Gänge manuell geschaltet wird der Fronttriebler nur in der – mild klingenden, dennoch sehr munteren – Einstiegs-Benzinerversion, alle anderen Varianten haben ein Sechsganggetriebe. Der Einliter kann in der 100-PS-Variante wahlweise auch mit sechsstufiger Wandler-automatik kombiniert werden.

Bis zu 15 Assistenten

Allradantrieb ist nicht zu haben, selbst in der auf Offroad getrimmten Robust-Version „Active“. Dafür kann der wildeste Fiesta, das Top-Modell ST, mit mechanischem Sperrdifferenzial und Antriebsschlupfregelung gezähmt werden. Für ihn – und seine Brüder – steht zudem ein umfangreiches Konvolut an elektronischen Sicherheitswächtern entweder serienmäßig oder optional, zur Verfügung. Bis zu 15 Assistenten können an Bord sein. Die Länge: 4,040 bis 4,065 Meter. Der Kofferraum: 276 bis 1093 Liter. Das Gewicht: ab 1136/1157 Kilogramm (Drei-/Fünftürer).

Der Preis: ab 14.100 Euro. Das kostet der dreitürige 1,1-Liter-Benziner (Dreizylinder) mit 85 PS und manuellem Fünfgangschaltgetriebe in der Ausstattungsstufe „Trend“. Der „ST“ – sowohl 3- als auch 5-türig zu haben – kommt auf ab 24.150 Euro.

Dekorative Kontrastdetails für die Cockpit-Einrichtung.

Dekorative Kontrastdetails für
die Cockpit-Einrichtung.