Von der Schulbank in die große weite Welt

03.07.2019 • 07:52 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Vor knapp zwei Jahren durfte ich Borås in Schweden für zwölf Monate mein Zuhause nennen. Meine Arbeit bestand darin, mich in zwei Jugendzentren um Kinder und Jugendliche zu kümmern und sie zu unterstützen. Eingepackt habe ich: Unsicherheit, niedrige Erwartungen, Angst, Nervosität. Zurückgekommen bin ich mit: Selbstsicherheit, Selbstständigkeit, Neugier, wunderschönen Erinnerungen und Erfahrungen und tollen Freunden. Anna Jukic, Hohenems 

Vor knapp zwei Jahren durfte ich Borås in Schweden für zwölf Monate mein Zuhause nennen. Meine Arbeit bestand darin, mich in zwei Jugendzentren um Kinder und Jugendliche zu kümmern und sie zu unterstützen. Eingepackt habe ich: Unsicherheit, niedrige Erwartungen, Angst, Nervosität. Zurückgekommen bin ich mit: Selbstsicherheit, Selbstständigkeit, Neugier, wunderschönen Erinnerungen und Erfahrungen und tollen Freunden. Anna Jukic, Hohenems 

Dornbirn Matura, und jetzt? Ins Ausland gehen zum Beispiel! Eine Möglichkeit das zu tun, bietet der Freiwilligendienst des Europäischen Solidaritätskorps (ESK). Im Rahmen des EU-Projekts arbeiten junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren für zwei bis zwölf Monate in einer gemeinnützigen Einrichtung in Europa mit. Die Kosten sind fast zur Gänze durch Förderung gedeckt. „Die Zeit in einem neuen Land ist vor allem zu Beginn nicht immer einfach, aber wenn man sich darauf einlässt, kann es zu einer unvergesslichen, schönen Zeit werden“, sagt Luca Anastassopoulos. Nähere Infos gibt es unter www.aha.or.at/esk oder bei Stephanie Sieber (stephanie.sieber@aha.or.at, Tel. 05572 52212-44).

Ich habe zehn Monate als Assistenzlehrer an zwei Gymnasien in Molfetta/Süditalien gearbeitet. Nachmittags hielt ich meistens meinen Deutschkurs. Die Erfahrungen, die ich dort gemacht habe, sind unvergesslich und hatten einen großen Einfluss auf mein persönliches Wachstum. Ich lege den ESK-Freiwilligendienst jedem ans Herz, der immer schon aus seiner Komfortzone rauskommen wollte und einen kompletten Tapetenwechsel erleben möchte. Luca Anastassopoulos, Dornbirn 

Ich habe zehn Monate als Assistenzlehrer an zwei Gymnasien in Molfetta/Süditalien gearbeitet. Nachmittags hielt ich meistens meinen Deutschkurs. Die Erfahrungen, die ich dort gemacht habe, sind unvergesslich und hatten einen großen Einfluss auf mein persönliches Wachstum. Ich lege den ESK-Freiwilligendienst jedem ans Herz, der immer schon aus seiner Komfortzone rauskommen wollte und einen kompletten Tapetenwechsel erleben möchte. Luca Anastassopoulos, Dornbirn 

Ich bin in Aveiro/Portugal gelandet. Meine Aufgabe war es, die SonderschülerInnen im Alltag zu unterstützen. Die Erfahrungen, die ich dort machen konnte, sind enorm wertvoll. Ich schätze es sehr, dass ich auf diese Weise eine objektivere Sicht bekommen habe und dadurch mein kritisches und offenes Denken gefördert wurde. Spätestens nach einem Abenteuer wie diesem hat man begriffen, dass wir alle eine Gemeinsamkeit teilen, die Menschlichkeit. Samuel Kresser, Dornbirn

Ich bin in Aveiro/Portugal gelandet. Meine Aufgabe war es, die SonderschülerInnen im Alltag zu unterstützen. Die Erfahrungen, die ich dort machen konnte, sind enorm wertvoll. Ich schätze es sehr, dass ich auf diese Weise eine objektivere Sicht bekommen habe und dadurch mein kritisches und offenes Denken gefördert wurde. Spätestens nach einem Abenteuer wie diesem hat man begriffen, dass wir alle eine Gemeinsamkeit teilen, die Menschlichkeit. Samuel Kresser, Dornbirn