Powerplay mit vier, sechs oder acht Zylindern

Extra / 30.10.2019 • 14:56 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Auf Dynamik ausgelegt ist der Range Rover Sport mit allen Motorisierungen. In der Top-Version SVR (575 PS) macht er auch auf Rennstrecken flotte Figur.

Auf Dynamik ausgelegt ist der Range Rover Sport mit allen Motorisierungen. In der Top-Version SVR (575 PS) macht er auch auf Rennstrecken flotte Figur.

Die zweite Generation des auf Sport gepolten Range Rovers bietet eine breite Palette an Leistungsstufen: von 249 bis zu 575 PS, aus Dieseln, Benzinern und einem Plug-in-Hybrid.

 

Nicht nur sportliches Offroaden ist in der Edelabteilung von Land Rover angesagt. Die Engländer können‘s auch mit Asphalt dynamisch aufnehmen. Besonders die Sportmodelle. Den Anfang gemacht hat ein entsprechendes Derivat des Range Rovers. Der basierte in seiner ersten ­Generation, von 2005 bis 2013, noch auf der Technik des Discovery IV.

Sportorientierter Rangie

Nach der Modellerneuerung des Range Rovers erfolgte auch für den Rangie Sport eine Neuinterpretation. Dieses Mal jedoch auf der Basis des offorad-versierten Bruders. Eigens auf die Sportlichkeit zugeschnitten wurde die Karosserie, im Sinne optimierter Aerodynamik, bei gleichzeitig nach wie vor hoher Geländetauglichkeit, anhand einer Wattiefe von 850 Millimetern und des ausgeklügelten hauseigenen Allradantrieb­systems, das grundsätzlich an Bord ist. Kombiniert sind die On- und Offroadtalente mit einer breiten Palette an Antrieben. Darunter findet sich seit Kurzem auch ein Vierzylinder für die Einstiegsversion. Der ist angesichts von 300 PS Leistung aus einem aufgeladenen Zweiliter-Benziner alles andere als unsportlich. Top-Typ ist jedoch die SVR-Variante. Land Rover holt 575 PS aus einem Fünfliter-V8-Kompressor-Otto. Dazwischen reihen sich Sechszylinder-Benziner und -Diesel ein. Neuestes Mitglied der Aggregate-Familie ist ein Plug-in-Hybrid-Antriebsstrang. Der holt aus der Zusammenarbeit zwischen einem Zweiliter-Vierzylinder-Benziner und einem Elektro­aggregat 404 PS Systemleistung.

 

Elektrisch gleiten

Mit dem elektrifizierten Antriebsstrang Hand in Hand geht eine rein elektrisch mögliche Reichweite von rund fünfzig Kilometern. Arbeiten Verbrenner und Elektriker zusammen, geht an dynamischer Antriebskraft nichts ab, der Brite beherrscht auch unter Stromeinfluss sportliches Powerplay. Genauso wenig muss man Einbußen in puncto Offroad­tauglichkeit hinnehmen, das Equipment dafür hat auch der Hybrid in vollem Umfang an Bord.

Die Elektrifizierung hatte in den vorangegangenen Generationen des Range Rovers und des Rangie Sport einen Vorläufer. Dabei handelte es sich jedoch um ein Vollhybridsystem mit einem V6-Diesel, ebenfalls mit vollumfänglichem Gelände-Equipment.

Dem aktuellen Antriebselektrifizierungsschritt werden weitere folgen. Der Hersteller stellt jedoch für die Zukunft weihterhin hohe Geländefähigkeiten in Aussicht, auch in Zusammenhang mit dem Trend zur Fahrautomatisierung.

Der Preis: ab 83.400 Euro. Das kostet der 2.0 Liter Si4 (Benziner) mit 300 PS und achtstufigem Wandler-Automatikgetriebe in der Ausstattungsstufe „S“. Der Plug-in-Hybrid – P440e – kommt auf ab 90.500 Euro, im Mitgiftniveau „SE“. Normverbrauchsabgabe ist dafür keine fällig.