Konsistent in Optik und Technik

Extra / 28.11.2019 • 18:37 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Weitgehend unverändert blieb die Einrichtung, erweitert wurden die Funktionen des Multimediasystems.
Weitgehend unverändert blieb die Einrichtung, erweitert wurden die Funktionen des Multimediasystems.

Upgedatet wurde der Nissan Qasqai im Vorjahr. Seither besteht das Antriebsprogramm aus einem Benziner und zwei Dieseln. Allrad ist mit einem 1,7-Liter-Selbstzünder kombiniert.

 

Ein Top-Seller ist Nissans Parade-Crossover in seinem Produktionsland. Er läuft in Sunderland, England, nahe der schottischen Grenze vom Band. Angekündigt ist fürs kommende Jahr eine Neuauflage. Samt Elektrifizierung und möglicherweise Eliminierung der Dieselmotorisierungen. Wie auch immer es kommt: Im Zuge eines Updates im Vorjahr waren die Selbstzünder im Zuge der Reorganisation des Antriebsprogramms ein Thema.

 

Marginale Retuschen

Während das Optik-Update sich mehr als in Grenzen hielt – das aktuelle Design ist nach wie vor frisch und markant – wurde unter den Motorhauben kräftig aufgeräumt. Ein bei Nissan neuer 1,3-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner, er stammt von Allianzpartner Renault, ersetzte in einem Aufwaschen den bisherigen 1,2-Liter- und den 1,6-Liter-Otto (Ers­terer ein Drei-, Zweiterer ein Vierzylinder). Er leistet 140 oder 160 PS. Beide Leistungsstufen sind mit sechsgängiger Handschaltung kombiniert, für die stärkere ist ein siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe zu haben. Vorerst war die Diesel-Fraktion durch eine 1,5-Liter mit 115 PS, entweder mit manuellem (6 Gänge) oder mit doppelt gekuppeltem (sieben Gänge) Getriebe kombiniert, vertreten. Damit war Allradantrieb fürs erste obsolet. Nachgereicht wurde in der Folge ein 1,7-Liter-Aggregat mit 150 PS. Das ist mit 4×4-System kombinierbar. Dazu wird entweder eine Sechsgangschaltung serviert oder ein stufenloses CVT-Getriebe (genannt X-Tronic) mit elektronischer Schaltstufensimulation.

 

Elektronik-Komplettierung

Zum neu geordneten Antriebsprogramm addierte Nissan ein kleines Digital-Update, anhand einer Funktionserweiterung des Multimediasys­tems. Auch wurde die Elektronik-Ausrüstung durch Smartphone-Integration (iOS und Android) komplettiert, serienmäßig ab der Ausstattungsstufe „Acenta“.

Der Preis: ab 23.290 Euro. Das kostet der frontgetriebene 1.3 DIG-T (Benziner) mit 140 PS und manuellem Sechsgangschaltgetriebe in der Ausstattungsstufe „Visia“. Allradantrieb kommt auf ab 33.312 Euro, für den 1.7 dCi ALL-MODE 4x4i (Diesel) mit 150 PS und ebenfalls manueller Schaltung, im Mitgift-Niveau „Acenta“.

Im Zentrum der jüngsten Überarbeitung des Nissan Qashqai stand eine Neuaufstellung des Motorisierungsprogramms: Es sind ein Benziner und zwei Diesel.
Im Zentrum der jüngsten Überarbeitung des Nissan Qashqai stand eine Neuaufstellung des Motorisierungsprogramms: Es sind ein Benziner und zwei Diesel.