Kompakter Beförderungszuwachs

Extra / 29.01.2020 • 16:29 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Aus japanisch-französischer Allianz entstammt der Nissan NV250, ein technisch enger Verwandter des Renault Kangoo und ebenso des Mercedes Citan.
Aus japanisch-französischer Allianz entstammt der Nissan NV250, ein technisch enger Verwandter des Renault Kangoo und ebenso des Mercedes Citan.

Nissan ersetzt den ausgelaufenen Verbrenner NV200 durch ein Modell, das aus der Allianz mit Renault stammt. Der NV250 rundet das Kleintransporterprogramm nach unten hin ab.

 

Im kompakten Transportersegment hat sich Nissan elektrisch gemacht: Der NV200, bislang der kleinste im Nutzfahrzeugprogramm, ist nur noch als Batteriestromer erhältlich. Um dennoch auch in diesem Segment einen Verbrenner anbieten zu können, hat die japanische Marke zu einem Modell von Allianzpartner Renault gegriffen: zum Kangoo.

 

Kastenwagen in zwei Längen

Auf dessen Basis firmiert der neue NV250. Das Badge Engineering bringt nicht alleine den gleichen Aufbau mit sich – wie der Franzose wird der Japaner in zwei Längen offeriert, mit 4,28 und 4,67 Metern –, es betrifft ebenso den Antrieb. Das ist ein 1,5-Liter-Diesel in den Abstufungen 80, 95 und 115 PS. Die niedrigste Leistungsstufe – der dCi 80 – ist nur für die kurze Variante verfügbar. Ebenso dazu gehört das Getriebe: Es ist durchwegs eine manuelle Schaltung mit sechs Fahrstufen.

Verfügbar sind für den Kastenwagen zwei Ausstattungsstufen: „Pro“ inkludiert unter anderem zwei Einzelsitze, eine Schiebetür auf der Beifahrerseite und asymmetrische, Hecktüren (verblecht), eine fernbedienbare Zentralverriegelung  und elektrisch zu betätigende Fensterheber. In „Comfort“ kommen zum Beispiel eine manuelle Klimaanlage, E-Außenspiegel und ein Beifahrer- sowie je ein Seitenairbag pro Platz hinzu.

 

Lade- und Komfortfeatures

Mitgeliefert werden von der Basis weg Verzurrösen und Trenngitter. Praktisch nachlegen kann man mit Beifahrerdoppelsitzbank und einer fahrerseitigen Schiebetüre. Im Sinne der Sichtsicherheit finden sich im Aufpreisprogramm eine verglaste Heckklappe oder -türen samt Scheibenwischern und -heizung. Elektronische Assistenten sind in Pakete verpackt, etwa mit Licht- und Regensensor, Nebelscheinwerfern, Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer, akustische Einparkhilfe hinten und Rückfahrkamera.

 

Elektronik und Digitales

Ebenso ein Thema: Infotainment, mit unter anderem Navigation (7-Zoll-Touchscreen), Bluetooth, Lenkradfernbedienung, USB- und AUX-Anschluss.

Der Preis: ab 15.990/19.188 Euro (exkl./inkl. MWSt.). Das kostet der frontgetriebene Kastenwagen Pro als dCi (1,5-Liter Diesel) mit 80 PS und manuellem Sechsgangschaltgetriebe in der Standardlänge (L1), mit 596 kg maximaler Nutzlast. Allradantrieb ist nicht verfügbar.