Themen des (Über-)Lebens im Fokus

Extra / 11.11.2020 • 15:19 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Alle zwei Jahre werden beim VN-Klimaschutzpreis die Kategorien „Bewusste Lebensweise im privaten Haushalt“, „Schule und Jugend“, „Gemeinden und Öffentlichkeit“, „Innovative Unternehmen“, „Landwirtschaftliche Vielfalt“ sowie ein „Ökopionier“ und Leute mit guten „Klimaschutzideen“ prämiert. Als Projektleiterin brachte Verena Daum das Prinzip von Ursache und Wirkung im Rahmen der Preisverleihung 2018 auf den Punkt: „Der Planet braucht keine Menschheit, aber die Menschen brauchen den Planeten. Die Natur bahnt sich immer ihren Weg – mit oder ohne uns. Wir tun gut daran zu begreifen, dass wir als Menschheitsfamilie gemeinsam planetarische Prozesse achten und im Einklang mit der Natur leben und wirtschaften müssen.“

Vermüllte Ozeane

Klimaforscher, Ozeanologe und Referent 2018 Prof. Stefan Rahmstorf: „Kinder blühen in der Natur auf, und wir können ihr Bewusstsein schärfen zu einem Verständnis, dass die Menschheit als große Familie auf einem begrenzten, fragilen Planeten lebt. Dessen Klimasystem und Biosphäre sind massiv unter Druck – lebensnotwendige Systeme für die Menschheit.“ Zur Rettung der vermüllten Ozeane und vergifteten Gewässer machte Prof. Rahmstorf klar: „Sofort stoppen, ebenso wie die Überfischung. Laut IPCC-Bericht können wir bei Erwärmung von 1,5 Grad noch einen kleinen Teil der Korallenriffe retten, bei zwei Grad sind sie alle verloren.“ Aktivist und Kabarettist Roland Düringer sagte als Referent 2016: „Globalisierung könnte großartig sein, wäre das nicht unser A…verhalten! Nicht unser Plappern, sondern nur unser gemeinsames Handeln bewirkt die Ressourcen-, Energie- und Agrarwende. Keine Symptombehandlungen, denn weniger Schaden ist immer noch Schaden. Wir müssen ganz bewusst in all unseren Handlungen Nutzen stiften, anstatt Schaden zu verursachen.“

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