Wie Zoom trotz Corona die Menschen an einen Tisch holt

Die Videotelefonie war vor der Pandemie für die meisten Vorarlberger höchstens eine Spielerei. Doch aus der Technologie, mit dem der studierende Enkel bei den Großeltern für große Augen sorgte, wurde schnell ein unerlässliches Werkzeug gerade für den Journalismus.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Mit der in einem Smartphone oder Laptop gebündelten Technologie ist es ein Leichtes, die Menschen an einen digitalen Stammtisch zu bringen. Innerhalb kürzester Zeit gelang es den VN, die Digitalen Stammtische zu etablieren. Wie bei den klassischen Stammtischen vermittelten hier Experten aus verschiedensten Themenbereichen ihre Standpunkte, stellten sich Virologen und Politiker von Bundeskanzler Sebastian Kurz bis zur Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher (beide ÖVP) den besorgten bis kritischen Fragen der VN-Lesern.
Möglich wurde dies durch den Anbieter Zoom, der den Zuschauern der Videokonferenzen auch die Möglichkeit bietet, Fragen und Anregungen an die Sprecher zu formulieren. Die Vorarlberger Nachrichten nutzen den nun weit verbreiteten Dienst außerdem für Interviews mit Vorarlbergern in der ganzen Welt – und auch intern: Die täglichen Konferenzen der Redaktion finden seit März rein online statt.