Design evolutioniert, Antriebe aktualisiert

Extra / 26.11.2020 • 16:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Feinarbeit leistete VW nicht nur bei der Optik, den Motoren und der Elektronik des Tiguan, auch der Komfort und das Fahrverhalten sind verfeinert.
Feinarbeit leistete VW nicht nur bei der Optik, den Motoren und der Elektronik des Tiguan, auch der Komfort und das Fahrverhalten sind verfeinert.

Mit einer Reihe von Detailmaßnahmen hat VW den Tiguan technisch rundum auf den neuesten Stand gebracht. Optisch ist er jetzt näher an den großen Bruder Touareg gerückt.

   

Eine weitere Stufe zur Perfektionierung erreicht hat heuer der Volkswagen-Topseller. Von außen erkennbar ist das am evolutionierten Design, vor allem an der Front, was dem Tiguan verstärkte Präsenz und eine größere Nähe zum Markenflaggschiff Touareg eingetragen hat. Im Inneren war die Einrichtungsverfeinerung ein Hauptthema. Im Fokus standen jedoch vor allem die Antriebe und das weitere Vorantreiben der Digitalisierung, der elektronisch generierten Sicherheit sowie der permanenten Vernetzung. Ebenso waren Fahrwerk und Fahrverhalten ein zentrales Thema, die Lenkung ist neu abgestimmt. Im Cockpit installiert ist noch mehr Digitales als bisher, mit Touchslidersteuerungen wie beim Golf VIII (zum Beispiel: Klimaanlage). Der Screen des Infotainment­systems ist nun mindestens 6,5 Zoll groß. Das Offert an Assistenten ist erweitert. Dabei sein kann ein Autobahnpilot, der bis zu 210 km/h aktiv ist. Man kann jetzt auch das Top-Matrix-Leuchtsystem (IQ.Light) haben, LED-Licht ist nun Serie.

 

Motoren-Portfolio rearrangiert

Neu arrangiert ist das Motorenportfolio. Benziner-Einstieg ist ein 1,5-Liter-Vierzylinder-Turbo mit selektiver Zylinderabschaltung, entweder mit 130 PS und manueller 6-Gang-Schaltung oder mit 150 PS und – optional – 7-Stufen-DSG. Als Top-Typ in der Otto-Fraktion kommt neu hinzu eine R-Variante. Das Performancemodell hat 320 PS aus einem Zweiliter-Turbo, gekoppelt an ein siebengängiges Sport-DSG, samt neu entwickeltem 4×4-System mit radselektiver Momentensteuerung an der Hinterachse. Das bedeutet variable Kraftverteilung zwischen den Achsen und den Hinterrädern (R-Performance Torque Vectoring). Garniert ist das mit Progressivlenkung und prädiktiv adaptivem Fahrwerk.

 

Erstmals ein Plug-in-Hybrid

Dieselseitig bleibt es beim 2.0 TDI, der ist abgasgereinigt via Twindosingsystem, mit zwei SCR-Katalysatoren. Die Leistungspalette reicht hier von 122 über 150 bis zu 200 PS. Der Einstiegsselbstzünder ist mit manueller Sechsgangschaltung zusammengespannt, alle anderen Varianten sind an eine 7-stufige Direktschaltung gekoppelt. Allrad ist bei 150 PS Option, bei 200 PS Serie.
Spar-Star soll jedoch der erste Plug-In-Hybrid der Baureihe (folgt demnächst) sein. Das System ist bereits aus dem Passat GTE bekannt. Es besteht aus einem 1,4-Liter-Turbobenziner mit 150 PS und einem E-Aggregat mit 115 PS. An Systemleistung schauen dabei 245 PS und 400 Newtonmeter Maximaldrehmoment heraus, die von einem 6-stufigen DSG portioniert werden. Der Tiguan eHybrid ist frontgetrieben. E-Energie ist gespeichert in einem 13 kWh-Akku. An elektrischer Reichweite sind fünfzig Kilometer angegeben (lt. WLTP).

Der Preis: ab 27.590 Euro. Das kostet der frontgetriebene 1,5 TSI ACT (Benziner) mit 130 PS und manuellem Sechsgangschaltgetriebe in der Basis-Ausstattungsstufe. Allradantrieb kommt auf ab 39.990 Euro, für den 2,0 TDI 4Motion mit 150 PS und siebenstufiger Direktschaltung im Mitgiftniveau „Life“.

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