Nagelneue japanische Zwillings-Bruderschaft

Extra / 26.11.2020 • 16:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das Erbe des japanischen Zwillingsbruders prägt auch das Cockpit.
Das Erbe des japanischen Zwillingsbruders prägt auch das Cockpit.

Suzuki hat sich mit Toyota zusammengetan. Erstes Resultat der Technikkooperation ist der Across, ein kompaktes Sports Utility Vehicle mit Plug-in-Hybrid-Antriebssystem.

 

Die gemeinsame Nutzung und der Austausch von Technologien stehen im Hintergrund, das Auffüllen des jeweiligen Modellportfolios liegt im Vordergrund der aktuellen Technik­allianz zwischen den japanischen Herstellern Suzuki und Toyota.

 

Allrad- trifft Hybridexpertise 

Ersterer bringt unter anderem die Allradantriebsexpertise mit, Zweiterer die langjährige Erfahrung auf dem Sektor Hybridtechnik. Letzteres trifft auf den Erstling der Bruderschaft zu: Beim neuen Suzuki Across handelt es sich um einen Zwilling des neuen RAV4 PHEV von Toyota.

Damit hat Suzuki nicht nur erstmals einen Plug-in-Hybriden im Programm und gleichzeitig das bisher leistungsstärkste Großserienmodell. Denn der Teilzeitelektriker holt 306 PS Systemleistung aus einer Kooperation zwischen einem 2,5-Liter-Benziner und zwei E-Aggregaten.

Der Verbrenner und ein Stromer (der gleichzeitig als Generator fungiert) sitzen an der Vorderachse. Der zweite Elektriker ist für Antriebskraftzuteilung an die Hinterachse zuständig. Gekoppelt ist dieses Motortrio an ein – wie bei zahlreichen japanischen Marken – stufenloses CVT-Getriebe. Als E-Energie-Speicher dient ein Akku mit 18,1 kWh Kapazität. Daraus errechnet wird eine mögliche elektrische Reichweite von bis zu 75 Kilometern im gemischten Fahrbetrieb. Mindestens sechzig Kilometer haben sich beim Technik-Geber RAV4 als realistisch herausgestellt. Das dürfte der Across ebenfalls schaffen.

 

Markantes Suzuki-Gesicht

Was die Statur und die Interieureinrichtung des Across betrifft, so gleichen sie 1:1 dem Toyota-Pendant. Eigenständig ist jedoch, abgesehen von spezifischen markentypischen Logos, das Frontdesign.

Die enge Technikverwandtschaft resultiert auch in einer reichhaltigen Mitgift. Serienmäßg an Bord ist eine Armada an Assistenten: zum Notbremsen und zum Spurhalten, dazu kommen Verkehrszeichenerkennung, Totwinkel- und Querverkehrswarner, Berganfahrhilfe und Abstandsregeltempomat sind dabei.

Der Preis: ab 57.990 Euro. Das kostet der allradgetriebene 2.5 PHEV E-Four CVT (Benziner und E-Aggregat) mit 306 PS, zusammengespannt mit ­stufenlosem CVT-Getriebe.

Suzuki Across: Neuzugang in der SUV-Familie. Der Plug-in-Hybrid bringt es auf 306 PS Systemleistung. Elektrisch generierter Allradantrieb gehört dazu.
Suzuki Across: Neuzugang in der SUV-Familie. Der Plug-in-Hybrid bringt es auf 306 PS Systemleistung. Elektrisch generierter Allradantrieb gehört dazu.

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