Komfort-Flaggschiff mit Benzinspar-Expertise

Extra / 02.04.2021 • 08:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Citroën wurde von Ex-CEO Linda Jackson auf die aktuelle Design-Linie eingeschworen. Spitzenreiter ist der C5 Aircross, der ohne Allrad-Option auskommt.
Citroën wurde von Ex-CEO Linda Jackson auf die aktuelle Design-Linie eingeschworen. Spitzenreiter ist der C5 Aircross, der ohne Allrad-Option auskommt.

Die momentane Spitze des Modell-Programms von Citroën markiert der C5 Aircross. Samt wohnlicher Einrichtung und komfortablem Fahrwerk. Top-Modell ist ein Plug-in-Hybrid.

 

Als die Doppelwinkelmarke den Nachfolger des C4 Aircross, folgerichtig als C5 Aircross bezeichnet entwickelte, war die Elektrifizierung der Antriebsstränge bereits beschlossene Sache. 2018 startete der Franzose vorerst mit Verbrennungs­motoren auf dem dicht besetzten Kompakt-SUV-Markt in Europa.

 

PSA respektive Stellantis

Als Unterbau dient die EMP2-Plattform der PSA-Gruppe. Somit kann der Doppelwinkel-Crossover vom Plug-in-Hybrid-System des französischen Autokonzerns, der mittlerweile Stellantis heißt (und die FCA-Gruppe inkludiert), profitieren.
Dem aufladbaren teilelektrischen System liegt ein 1,6-Liter-Turbobenziner in Kooperation mit einem Elektro-Aggregat zugrunde. Gekoppelt ist das System an eine achtstufige Automatik. An Power-Output gehen sich 225 PS aus. Energiespeicher ist ein 13,2-kWh-Akku. Angetrieben werden ausschließlich die Vorderräder. Die stärkere Variante mit zwei Strom-Motoren und 300 PS samt elektrisch generiertem Allradantrieb ist für den C5 Aircross nicht vorgesehen. Ebenso wenig eine elektronische Traktions-Unterstützung. Dafür punktet der Crossover aus SUV, Familienvan und Kombi mit seiner Rolle als Komfort-Flaggschiff von Citroën.

 

Federung und Dämmung

Eine der Haupt-Zutaten dafür ist ein Federungssystem mit progressiven hydraulischen Stoßdämpfern, in der Erbfolge der legendären Hydropneumatik in der DS. Dazu kommen besonders akkurate Geräuschdämmung und betont wohnlich eingerichtetes Interieur. Die Summe all dieser Details kommt in der Hybrid-Version – und im Verein mit der achstufigen Automatik – noch spürbarer zur Geltung als in Zusammenhang mit den reinen Verbrenner-Motorisierungen. Die sind reduziert, auf ­einen 1,2-Liter-Benziner sowie einen 1,5-Liter-Diesel, jeweils mit 130 PS und wahlweise mit manuellem oder automatischem Getriebe kombiniert. Leistungs-Spitzenreiter ist der Plug-in-Hybrid.

 

Null Prozent NoVA

Als Stärkster bringt er dennoch das größte Talent zu Sparsamkeit mit. Beim Ausnützen aller Rekuperations- und Lademöglichkeiten soll er mit 1,4 bis 1,5 Liter Benzin pro ­hundert Kilometer auskommen können. An CO2 fallen dabei 32 bis 33 Gramm pro Kilometer an. Was die NoVA auf null reduziert.

Der Preis: ab 26.890 Euro. Das kostet der frontgetriebene PureTech 130 (1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner) mit 130 PS und manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe in der Ausstattungsvariante „Life“. Allradantrieb ist nicht verfügbar, ein Traktionshilfesystem ist Aufpireis-Option. Der Plug-in-Hybrid mit 225 PS Systemleistung und achtstufiger Automatik kommt im Mitgift-Niveau „Shine“ auf ab 44.790 Euro. E-Reichweite im Mix-Betrieb: bis zu 55 Kilometer (lt. WLTP).