Rückkehr in futuristischem Outfit

Extra / 14.01.2022 • 09:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Geräumig und weitläufig ist das Interieur, im Cockpit sind, zeitgemäß, ­digitale Instrumente arrangiert.
Geräumig und weitläufig ist das Interieur, im Cockpit sind, zeitgemäß, ­digitale Instrumente arrangiert.

Als Starex war er in Pension gegangen, als Staria kam der vielseitige Allzweck-Hyundai wieder. In spacigem Outfit und – in der Bus-Version – mit neun oder sieben Sitzen.

 

Mit dem Starex war Hyundai Ende der 1990er-Jahre ins Kleinbus-Segment eingestiegen, mit seitlichen Schiebetüren und sieben bis neun Sitzen. Das erfolgte parallel mit dem H1, der Kleintransporter-Variante. Baubasis war eine Heckantriebs-Plattform. Trotz vergleichweise rudimentärer Inneneinrichtung eroberte sich der Südkoreaner einen Fixplatz in dieser Sparte. Zu seinen Atouts gehörten Robustheit und Langlebigkeit. Auch Allradantrieb war, in den Österreich-Versionen, eine Option.

 

Diametrale Veränderungen

Eine, die in die zweite Generation nicht mitgenommen wurde. Der Modellwechsel nach zehn Jahren (2007) knüpfte aber motorisch an den Vorgänger an: Als Antrieb hatten die Entwickler einen 2,5-Liter-Diesel  etabliert. Updates und Optimierungen im Hinblick auf Verbrauchs- und Emissions-Minimierung sind kontinuierlich in die Serie eingeflossen. Ebenso die Modernisierung der Bordtechnik. 2018 lief die Produktion aus. Vorerst ersatzlos.

Im Vorjahr schließlich knüpfte Hyundai an den Erfolgs-Typ wieder an, mit einem komplett neuen Modell: dem Staria. Das Basis-Konzept ist das Gleiche – Kleinbus und Transporter -, die Umsetzung erfolgte jedoch diametral anders. Jetzt handelt es sich um eine Frontantriebsplattform. ­Antrieb ist ein Diesel, mit 2,2 Litern Hubraum und 177 PS. Das Aggregat ist mit sechsgängiger Handschaltung oder achtstufiger Automatik zusammengespannt. Allradantrieb kann wieder, entweder optional oder serienmäßig, an Bord sein.

Abgesehen von der mehr als bloß aufgewerteten Technik ist das Design völlig neu, spacig, mit sehr deutlichen Anklängen an die Elektro­modelle der Pkw-Sparte von Hyundai (Ioniq 5, künftiger Ioniq 7).

 

Premium-Mitbewerb im Visier

Soll heißen: Der dual angelegte Südkoreaner ist in futuristischem Outfit zurückgekehrt. Mit komplett neu interpretiertem Innenraum, samt jeder Menge Komfort-Features (es kann auch Ledermöblierung an Bord sein), mit dem die Marke auf Premium-Mitbewerber abzielt. Umfassende ­Digitalisierung im Cockpit und Infotainmentsysteme gehören dazu.

Der Preis: ab 53.990 Euro. Das kostet der neunsitzige frontgetriebene 2.2 CRDi 2WD (Diesel) mit 177 PS und manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe in der Ausstattungsstufe „Trend Line“. Allradantrieb kommt, ebenfalls für die Neunsitz-Version, auf ab 58.490 Euro, mit gleichem Motor und gleicher Leistung sowie achtstufiger Wandler-Automatik, ebenfalls als „Trend Line“.

Als Sprung in die Zukunft kann man das Design des Hyundai Staria im Vergleich zu seinem Vorgänger Starex bezeichnen. Für bis zu neun Personen.
Als Sprung in die Zukunft kann man das Design des Hyundai Staria im Vergleich zu seinem Vorgänger Starex bezeichnen. Für bis zu neun Personen.

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