Vielseitig einsetzbares, flexibles Multitalent

Extra / 14.01.2022 • 09:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Mehr informativ als dekorativ angelegt ist die Cockpit-Einrichtung.
Mehr informativ als dekorativ angelegt ist die Cockpit-Einrichtung.

Toyota offeriert den Proace Verso in zwei Radstands-, drei Längen- und zwei Dieselversionen, mit bis zu drei Sitzreihen. Auch mit Allradantriebssystem kann er bestellt werden.

 

Hiace hieß der Vorläufer des aktuellen Proace, auch in Europa. Er ist weltweit nach wie vor in unterschiedlichen, auf die jeweiligen Regionen abgestimmten Varianten im Einsatz. Für die europäischen Märkte kooperiert Toyota auf dem Sektor der Leichttransporter und Vans mit der Stellantis-Gruppe, die 2013 – dem Startjahr des aktuellen Proace – noch unter PSA firmierte.

 

Platz in Hülle und Fülle

In der Pkw- oder auch Minibus-Variante trägt er bei Toyota den Namenszusatz Verso. Ein Hinweis auf die vielseitigen Talente. Die begründen sich auf zwei Radständen und drei Längenoptionen, seitlichen Schiebetüren, multipler Innenraum-Variabilität und einem Raumangebot, das bis zu neun Personen samt – auch reichlich – Gepäck kommod unter Dach und Fach nehmen kann. Die erste Modellphase fiel reichlich kurz aus. Nach drei Jahren wurde, nach dem Ausstieg des bisherigen PSA-Partners Fiat, der Nachfolger des ersten Proace präsentiert. Als Badge Engineering-Produkt ist er baugleich mit dem Peugeot Traveller, dem Citroën Spacetourer und mittlerweile auch dem Opel Zafira Life.

 

Diesel, Strom ist Option

Das bringt der japanisch markierten Version unter anderem zwei Radstands- und drei Längenversionen ein. Motorisch ist der Proace Verso derzeit mit einem 1,5- und einem 2,0-Liter-Diesel bestückt. Das Leis­tungsspektrum reicht von 120 über 144 bis zu 177 PS. Die Selbstzünder sind je nachdem mit manueller Sechsgangschaltung oder Achstufenautomatik kombiniert. Allradantrieb – von Zulieferer Dangel – erfordert die mittlere Leistungsstufe.

Wie in den bereits genannten Konzernbrüdern ist auch Batteriestromantrieb für den Verso eine Option. In der Nutzfahrzeugvariante ist er bereits orderbar. Das E-Aggregat leistet 136 PS. Zur Auswahl stehen zwei Batteriekapazitäten: eine mit 50, eine mit 75 kWh. Damit sollen bis zu 319 Kilometer Reichweite möglich sein.

Der Preis: ab 37.890 Euro. Das kostet der frontgetriebene 1,5 D-4D 120 (Diesel) mit 120 PS und manuellem Sechsgangschaltgetriebe in der Länge „Medium“ und der Ausstattungsstufe „Combi“. Allradantrieb kommt auf ab 67.150 Euro, für den 2,0 D-4D 145 (Diesel) mit 144 PS und ebenfalls manuellem 6-Gang-Getriebe in der Mitgiftvariante „Shuttle“.

Toyota Proace Verso: unprätentiös gestylt, generös in puncto Raumangebot. Er ist je nach Version 4609, 4959 und 5309 Millimeter lang. 4x4 ist eine Option.
Toyota Proace Verso: unprätentiös gestylt, generös in puncto Raumangebot. Er ist je nach Version 4609, 4959 und 5309 Millimeter lang. 4×4 ist eine Option.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.