Die englische Schule der Geschmeidigkeit

Extra / 01.04.2022 • 10:27 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Land Rovers Range Rover Evoque: Top-Motorisierung nicht nur in Bezug auf die Power ist der Plug-in-Hybrid-Antrieb mit 309 PS Systemleistung.
Land Rovers Range Rover Evoque: Top-Motorisierung nicht nur in Bezug auf die Power ist der Plug-in-Hybrid-Antrieb mit 309 PS Systemleistung.

Um einen Plug-in-Hybrid erweitert hat Land Rover das Antriebs-Portfolio des Range Rover Evoque. Damit kann der Engländer auch rein elektrisch durch die City oder durchs Unterholz.

 

2011 sorgte der Range Rover Evoque mit seinem scharfkantigen, fast grantigen Design für Aufsehen. Bei seinem Debüt war der SUV-Mode-macher als Dreitür-Coupé und als Fünftürer zu haben, auch kam 2016, zeitgleich mit einer Überarbeitung, eine Cabrio-Version dazu. Mit dem Generationswechsel von 2018/2019 entfielen Dreitürer und Convertible, der Baby-Rangie ist seither nur noch Fünftürer. Optisch hat er sich kaum verändert, technisch wurde von der Plattform über Ausstattungen (Komfort, Elektronik, Sicherheit) bis zu den Antrieben alles neu aufgestellt. Es blieb bei Benzinern und Dieseln, sie stammen aus hauseigener „Jaguar Land-Rover“-Entwicklung.

 

Gemischte Verköstigung

Komplettiert wurde das Motorenprogramm um ein Plug-in-Hybrid-System: ein 1,5-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner mit 200 PS und ein Stromer mit 109 PS produzieren 309 PS Systemleistung (und 540 Nm). Portioniert werden die Fahrstufen via  Achtstufen-Automatik. Allradantrieb resultiert aus Verbrenner-Vortrieb an der Vorderachse- und Strom-Schub an der Hinterachse. Damit absolviert der Evoque den 0-auf-100-Sprint in 6,4 Sekunden. Die elektrische Top-Speed ist mit 135 km/h limitiert. Die Kooperation zwischen Benziner und Stromer läuft höchst geschmeidig und seidig. Stromspeicher ist ein Akku mit 15 kWh Kapazität. Damit sollen 55 Elektro-Kilometer möglich sein. Hilfreich dabei ist die prompte und effiziente Rekuperations-Bereitschaft.


An Treibstoff steht im Hybrid-Engländer fast so viel wie in den reinen Verbrenner-Modellen zur Verfügung: 57 Liter (Benziner- und Diesel: 65
Liter). Der Kofferraum ist nicht kleiner, denn der Akku sitzt unter den Fondsitzen. Was die Montage einer Anhängerkupplung zulässt. Der Umgang mit Tanken und Laden ist simpel: Links sitzt der Stromzugang, rechts der Benzintank.

Der Preis: ab 42.809 Euro. Das kostet der frontgetriebene D165 (2,0-Liter-Turbodiesel) mit 163 PS und manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe in der Basis-Ausstattungsstufe. Allradantrieb kommt mit gleicher Motorisierung, jedoch mit neunstufiger
Automatik und im selben Mitgift-Niveau auf ab 49.000 Euro. Der Plug-in-Hybrid – P300e, 1,5-Liter-Turbobenziner und E-Aggregat, Achtstufen-Automatik sowie Allradantrieb – kommt auf ab 64.319 Euro (Ausstattungsstufe „SE“). Die Akku-Kapazität: 15 kWh. Die elektrische Normreichweite: 55 Kilometer.

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