In dritter Generation geglättet und gereift

Extra / 01.04.2022 • 10:28 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Honda HR-V: geglättetes Exterieur, funktionelles Interieur. In seiner neuen Generation ist der Kompakte sportlicher, optisch näher am Mainstream.
Honda HR-V: geglättetes Exterieur, funktionelles Interieur. In seiner neuen Generation ist der Kompakte sportlicher, optisch näher am Mainstream.

Neu aufgestellt hat Honda im Vorjahr den HR-V. Der Typenbezeichnungs-zusatz e:HEV weist auf die Antriebsart hin: Vollhybrid. Zwei E-Motoren ko-operieren mit einem Benziner.

 

Man konnte dem Flügelmarken-Crossover nicht vorwerfen, dass er unmodern gewesen wäre. Nicht nur im Vergleich zu seiner ersten Generation (2000 bis 2006), die sich für den Durchschnittsgeschmack möglicherweise als etwas zu gewagt herausgestellt hat. Bis 2015 legte er eine Pause ein, dann kehrte er nicht zuletzt aufgrund steigender Nachfrage in diesem Segment wieder zurück.

Er hat sich als fixe Größe im Honda-Portfolio etabliert, trotz Aussortierung des Dieselantriebs (2018). In der neuen, der dritten Generation sind Selbstzünder gar kein Thema mehr. Dafür hat Strom das Sagen – es sollen ohnehin ab heuer die Antriebe aller Volumensmodelle unter Elektroassistenz gestellt werden. Das wird im neuen HR-V, der Ende des Vorjahres gestartet ist, mit einer Kooperation zwischen zwei Elektromotoren und einem Verbrenneraggregat – einem 1,5-Liter-Vierzylinder-Benziner. Daraus ergeben sich 131 PS Systemleistung (Maximaldrehmoment: 253 Nm). Die Fahrstufen werden via stufenlosem CVT-Getriebe sortiert. Markiert ist das nicht aufladbare Hybridsystem mit dem Kürzel e:HEV. Der Antrieb erfolgt nach wie vor über die Vorderräder. Eine Allradvariante ist denkbar.

 

Coupéhafte Keilsilhouette

Das Ganze ist verpackt in eine unverspielt geradlinige und coupéhafte –wie es gerade hohe Mode ist – gezeichnete Statur. Die angedeutete Keilform verleiht dem Crossover-Honda optische Sportlichkeit und gesteigerte Präsenz, um nicht zu sagen Ernsthaftigkeit.

Die Außendimensionen blieben fast unverändert. Im Interieur wurde auf kommode Geräumigkeit und hohe Praxistauglichkeit geschaut. Das für Honda typische Fondsitzfaltsystem, genannt Magic Seats, ist an Bord. Ebenso mitgeliefert werden zeitgemäße Zutaten wie Digitalcockpit, Infotainmentsystem, Konnektivität und Sicherheitsassistenz.

In der Fahrpraxis erweist sich der HR-V in jeder Hinsicht als höchst umgänglich: Die Bedienung ist auch ohne Smartphonekenntnisse auf Anhieb durchschaubar. Die Lenkung ist gerade richtig direkt. Der Antrieb ist stets präsent, in puncto Vortrieb, das CVT-Getriebe agiert geschmeidig und geräuscharm. Am wohlsten fühlt er sich im Gleitbetrieb, was jedoch nicht heißt, dass er ausschließlich gemächliches Tempo präferiert.

Der Preis: ab 31.290 Euro. Das kostet der frontgetriebene 1.5 i-MMD Hybrid (ein Benziner, zwei Elektro-
motoren) mit 131 PS Systemleistung und stufenlosem CVT-Getriebe in der Ausstattungsstufe „Elegance“. Allradantrieb ist zumindest vorerst nicht vorgesehen.

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