Der Franzose kann auch Elektrisch

Extra / 06.05.2022 • 09:51 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das charakteristische i-Cockpit gehört in allen Motorisierungs- und Ausstattungsvarianten serienmäßig dazu.
Das charakteristische i-Cockpit gehört in allen Motorisierungs- und Ausstattungsvarianten serienmäßig dazu.

Eine vielfältig angelegte Motorisierungspalette hat Peugeot dem nur mehr fünftürigen 208er mitgegeben. Zur Auswahl stehen Benziner-, Diesel- und Batteriestromantriebe.

 

Bezieht man den 104er (eingeführt 1972) mit ein, so erstreckt sich die Familien-Historie des 208ers bereits über fünf Jahrzehnte. Den offiziellen Beginn der 2er-Baureihe markierte jedoch der 205, ab 1983. Darauf folgten der 206er, der 207er und der 208er. Einen 209er wird es nicht geben. Deshalb ist die 2019 komplett erneuerte Baureihe mit einem römischen Zweier markiert.

 

Benzin, Diesel und Strom

Nicht nur das kennzeichnet die zweite 208er-Generation. Ebenso, dass es den kleinen Franzosen nicht mehr als Dreitürer gibt. Und auch nicht als Kombi, das war unter den Zweier-Generationen ein Alleinstellungsmerkmal gewesen. Erst recht nicht mehr gibt es eine GTi-Version. Dafür hat der nunmehrige Einstieg in die Welt der vierrädrigen Löwen Elektrisch gelernt (die Einser-Baureihe ist mittlerweile ausgelaufen). Bereits im Zuge der Entwicklung mit einbezogen war eine Batteriestromversion. Die stand, mit 50 kWh-Akku und 136 PS Spitzenleistung und einer Reichweite von bis zu 362 Kilometern, gleich zum Marktstart zur Verfügung. Wohl mit ein Grund, weshalb der 208er Nummer zwei als europäisches Auto des Jahres 2020 gekürt wurde. Ohne Publikum, aufgrund der Corona-Pandemie, die den Auftritt auf der Bühne des Genfer Autosalons verhindert hatte.

Ungeachtet dessen erstreckt sich das Motorisierungsoffert der konventionell angetriebenen Varianten auf Benziner und auf Diesel. Das Otto-Aggregat ist ein 1,2-Liter-Dreizylinder, mit – je nach Konfiguration – 75, 100 und 130 PS. Der Selbstzünder ist ein 1,5-Liter mit 100 PS.

 

Spacige Kommandozentrale

Ob Elektriker oder Verbrenner: Stets an Bord ist das typische i-Cockpit, mit hoch angesetztem Kombiinstrument und kleinem Lenkrad.

Der Preis: ab 19.250 Euro. Das kostet der frontgetriebene PureTech 75 (1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner) mit 75 PS und manueller Fünfgangschaltung in der Ausstattungsstufe „Active“. Der Diesel – BlueHDi 100 (Reihen-Vierzylinder) – mit 101 PS und Sechsgang-Schaltgetriebe kommt im gleichen Mitgiftniveau auf ab 22.450 Euro. Der e-208, mit Elektromotor, 50-kWh-Akku, 136 PS und einstufigem Getriebe kostet ab 33.070 Euro (Ausstattung „Active“).

Peugeot 208: Seit dem Modellwechsel von 2019 ist er ausschließlich ein Fünftürer. Eine Kombivariante ist in der aktuellen Generation nicht mehr zu haben.
Peugeot 208: Seit dem Modellwechsel von 2019 ist er ausschließlich ein Fünftürer. Eine Kombivariante ist in der aktuellen Generation nicht mehr zu haben.