Fescher und fitter gemacht

Extra / 06.05.2022 • 09:47 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Recht sparsam ist die Instrumentierung der Kommandozentrale, doch es ist alles da, was man braucht.
Recht sparsam ist die Instrumentierung der Kommandozentrale, doch es ist alles da, was man braucht.

In Europa heißt der Kleinwagen Space Star, in Asien wird er Mirage genannt. Längst nicht mehr im Programm hat man bei Mitsubishi Österreich die Stufenheckvariante, genannt Attrage.

 

Sehr bescheiden aufgetreten ist der kleine Japaner 2012, fast schmucklos präsentierte Mitsubishi die Namens-umwidmung von einem familiären Van auf ein subkompaktes City-Vehikel. Das wurde als Colt-Nachfolger gehandelt. Mit seiner zurückhaltenden Präsenz tat es sich trotz seiner Spar-Qualitäten und seiner Preisgünstigkeit anfangs nicht leicht. Selbst wenn ein möglicher – und erzielter – Verbrauchswert von 2,7 Liter Benzin auf hundert Kilometern damals konkurrenzlos war.

Möglich war das mit einem 80 PS starken 1,2-Liter-Benziner mit drei Zylindern, gekoppelt an ein manuelles Schaltgetriebe. 2013 wurde das Motorenportfolio erweitert. Es kam ein 1,0-Liter, ebenfalls ein Dreizylinder, mit 71 PS dazu, samt Option auf ein CVT-Getriebe.

 

Dekoriert und aufgehübscht

2016 steigerte Mitsubishi die optische Attraktivität mit der Zugabe von dezenten Chromakzenten am Exterieur und im Interieur. Auch wurde die Ausstattung aufgewertet. Eine Überarbeitung der Antriebe resultierte in noch niedrigeren Verbrauchsangaben. Der 1,0-Liter sollte mit 4,0, der 1,2-Liter mit 4,1 Liter Sprit pro hundert Kilometer auskommen. Das bescherte dem Space Star mit dem kleineren Motor einen NoVA-Satz von null Prozent.

Noch mehr Schmuck hat Mitsubishi dem Fünftürer 2020 spendiert: Viel Chrom an der Front und ein selbstbewusster gestyltes Heck machen ihn fescher und optisch fitter. In der Länge ist er um fünf Zentimeter, auf 3,845 Meter, gewachsen. Er blieb dennoch unter der Vier-Meter-Marke, ebenso mit ab 870 Kilo Gewicht unter der Ein-Tonnen-Grenze.

Das Interieur wurde modernisiert, die Sitze hat man neu konturiert. Dazu kommt ein erweitertes Elektronikoffert. An Bord sein kann ein 6-Zoll-Touchscreen samt Smartphoneintegration, ebenso ein Notbremsunterstützer mit Fußgängerkennung, ein Spurhalte- und Fernlichtassistent sowie eine Rückfahrkamera. Mittlerweile reduziert auf eine Motorisierung ist das Antriebsprogramm. Es besteht aus dem 1,0-Liter Dreizylinder mit 71 PS.

Der Preis: ab 12.390 Euro. Das kostet der frontgetriebene 1m2 MIVEC (Reihen-Dreizylinder-Benziner) mit 71 PS und manueller Fünfgangschaltung in der Ausstattungsstufe „Intro“. Mit gleicher Motorisierung und stufenlosem Automatikgetriebe (CVT) kommt er im Mitgiftniveau „Invite“ auf ab 16.990 Euro.

Mitsubishi Space Star: Der kleine Japaner hat im Laufe seiner Karriere an Format zugelegt. Mit 71 PS Leistung ist man in der Stadt ausreichend versorgt.
Mitsubishi Space Star: Der kleine Japaner hat im Laufe seiner Karriere an Format zugelegt. Mit 71 PS Leistung ist man in der Stadt ausreichend versorgt.