Optik retuschiert, Digitalmitgift komplettiert

Extra / 06.05.2022 • 09:51 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Seat Ibiza: Er ist gewissermaßen ein alter Hase, als Modell startete er 1984. Aktuell hält er in seiner fünften Generation. Im Vorjahr wurde er aufgefrischt.
Seat Ibiza: Er ist gewissermaßen ein alter Hase, als Modell startete er 1984. Aktuell hält er in seiner fünften Generation. Im Vorjahr wurde er aufgefrischt.

Den katalanischen Kleinwagen-Bestseller Ibiza hat Seat vor Kurzem aufgefrischt. Das Portfolio an Benzinern besteht aus einem 1,0-Liter-Dreizylinder und einem 1,5-Liter-Vierzylinder.

 

Eine lange Geschichte hat der kleinste Katalane. Debütiert hatte der Ibiza 1984. Aktuell steht er in seiner fünften Modellphase, in die er 2017 eingetreten ist. Über die Jahrzehnte hinweg ist er mehr als sechs Millionen Mal vom Produktionsband gerollt. Im Vorjahr erfolgte eine optische Auffrischung, markiert unter anderem durch einen nunmehr handschriftlich inspirierten Typen-schriftzug am Heck. Hinzu kam eine umfassende technische Aktualisierung auf mehreren Ebenen.

Addiert hat man nunmehr serienmäßig LED-Scheinwerfer. In den Einstiegs-Ausstattungsstufen sind sie in einer Eco-Variante gehalten. In den höheren Mitgift-Niveaus bekommt man eine  Vollversion.

Im Interieur wurde ein wenig aufgeräumt: Das Armaturenbrett ist neu gestaltet und jetzt auch gepolstert. Das Zentraldisplay – Standard sind 8,25 Zoll, in der Top-Ausstattung ist es 9,2 Zoll groß – wurde zurechtgerückt, sprich neu und blickgünstiger postiert. Nachgelegt wurde bei den elektronischen Assistenten. Neu ist unter anderem ein Autobahnfahr-Assistent, der in allen Geschwindigkeitsbereichen agieren kann.

Beibehalten wurden die Antriebe des Fronttrieblers, Allradantrieb ist unverändert gar kein Thema. Und Selbstzündermotoren sind ja bereits seit 2020 Geschichte. Somit ist es beim 1,0-Liter-Dreizylinder- und beim 1,5-Liter-Vierzylinderbenziner geblieben. Nach wie vor im Portfolio ist der 1,0-Liter-Erdgastriebling. Das System ist monovalent angelegt.

 

Bewährtes Motorenprogramm

Die kleinen Ottos haben je nach Aufladung 80, 95 oder 115 PS. Der größere Benziner bringt‘s auf sportliche 150 PS. Die CNG-Variante hat, wie gehabt, 90 PS. Je nachdem sind die Antriebe mit manuellen Fünf- oder Sechsganggetrieben respektive mit einer siebenstufige Direktschaltung zusammengespannt.

An der Fahrwerks- sowie Lenkungsabstimmung wurde – zumindest nach offiziellen Angaben – gar nicht gefeilt. Trotzdem wirkt der Ibiza mit allen Motorisierungen, besonders in der 150-PS-Version, knackiger und sportlicher als zuvor.

Sehr angenehm fällt das verfeinerte Interieur auf. Das je nach Ausstattungsstufe mitgelieferte Ambientelicht kann dazu beitragen. Damit wirkt der Ibiza außen wie innen höchst erwachsen.

 

Ausschließlich Fünftürer

Mit dem eingangs erwähnten Modellwechsel hatte Seat das Karosserieoffert für den Ibiza auf eine einzige Version reduziert. Die schicke Dreitürvariante und der vor allem in der City praktische Kombi sind damit ebenso Geschichte wie die Dieselmotorisierungen.

Der Preis: ab 15.990 Euro. Das kostet der frontgetriebene 1.0 (Reihen-Dreizylinder-Benziner) mit 80 PS und manuellem Fünfgangschaltgetriebe in der Ausstattungsstufe „Reference“. Die Erdgasversion – 1.0 TGI-Hybrid – mit 90 PS und sechsgängigem Doppelkupplungsgetriebe kommt im Mitgiftniveau „Style“ auf ab 20.790 Euro. In der FR Austria-Edition mit 1,5-Liter-Vierzylinder-Benziner, 150 PS und siebenstufiger Direktschaltung kostet er ab 22.790 Euro.