Stil-Statement mit Sinn für die Praxis

Zu einem Blickfang gemausert hat sich der Peugeot 308 über die Jahre. Er ist als Fünftürer und als Kombi gleichermaßen ein schicker Begleiter für den Alltag und für die (Urlaubs-)Reise.
Den Anfang gemacht hatte, 1969, in der Kompakt-Ahnenreihe der Löwenmarke der 304, eine deutlich kleinere Ausgabe des 504 und auch des 604. Mit dem Nachfolger, dem 305, blieb Peugeot bei der Zahlen-Chronologie. Bis man, in der Folge-Generation, einen Nummern-Sprung vollzog, es folgte der 309. Auf den, und dahinter steckt wohl eine verborgene Logik, ein 306 folgte. Ab da ging es aufsteigend weiter, mit dem 307 und dem 308. Bei dem die Nummerierung stehen bleibt. Denn ein 309er wird nicht wieder aus dem Talon gezogen. Deshalb hält der 308er nach der Erneuerung bei Entwicklungsstufe drei, markiert mit einem römischem „IIIer“.
Dieser kleine Zahlen- geht mit einem großen Designsprung einher. Ähnlich wie beim erneuerten 508er zeigt der Kompakte nun ein ungleich markanteres Gesicht, es ist ein plakatives Stil-Statement im Sinne der aktuellen Designsprache, samt Säbelzahn-Tagfahrlichtsignatur.
Ottomotor, Selbstzünder, PHEV
Motorisch ist der Erneuerungssprung (noch) nicht so groß. Auch den 308er – in der alltagsgerechten Fünftür- und in der praxisgerechten Kombi-Version – treiben die bekannten Antriebsstränge an: 1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner, 1,5-Liter-Diesel und 1,6-Liter-Plug-in-Hybrid. Die reinen Verbrenner leisten entweder 110 oder 130 PS, der Teilzeit-Elektriker, gekoppelt an eine Achtgang-Automatik, bringt es entweder auf 180 oder 225 PS Systemleistung.
Der Preis: ab 27.290/28.590 Euro (Fünftürer/Kombi) für den frontgetriebenen PureTech 110 (1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner) mit 110 PS und manuellem Sechsgang-Schalt-getriebe in der Ausstattungsstufe „Active Pack“. Der Plug-in-Hybrid – 1,6-Liter-Benziner und E-Aggregat –mit 180 PS Systemleistung kostet im Mitgift-Niveau „GT“ ab 46.260 respektive ab 47.660 Euro. Allrad-
antrieb ist nicht vorgesehen.
