Solides und souveränes Offroader-Urgestein

Extra / 22.09.2022 • 14:27 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Toyota Landcruiser: Er ist so etwas wie ein Urgestein, bauend auf einem Leiterrahmen, und er ist auch nach wie vor mehr Geländewagen als modischer SUV.
Toyota Landcruiser: Er ist so etwas wie ein Urgestein, bauend auf einem Leiterrahmen, und er ist auch nach wie vor mehr Geländewagen als modischer SUV.

Der Toyota Landcruiser ist einerseits ein echter Geländegänger, andererseits eines der wenigen Modelle der Marke mit Diesel. Er steht im Ruf unerschütterlicher Zuverlässigkeit.

 

Eines der Fundamente der Marke ist der Landcruiser. Den gibt es seit 1951, er hat sich im Laufe zahlreicher Metamorphosen gewissermaßen als Archetyp eines Offroaders manifestiert. Mit Leiterrahmen. Bis heute. Inzwischen wurde das automobile Monument neu gebaut, es startete im Vorjahr, quasi zum 70-Jahr-Jubiäum, doch – vorerst? – nicht in den USA und nicht in Mitteleuropa, damit auch nicht in Österreich. Fürs Erste ist er für jene Weltgegenden reserviert, in denen er’s mit bodenlosem Sand und Schlamm, lockerem Geröll und grobem Gestein, endlosem Eis und massenhaft Schnee zu tun hat.

Das kann’s zwar auch hierzulande geben, doch selten über längere Zeiträume hinweg. Das hat zwar nichts damit zu tun, dass der knorrige Japaner in Österreich nur noch mit 2,4-Liter-Vierzylinder offeriert wird – größere Hubräume und V6- oder gar V8-Aggregate sind passé.

Doch auch mit 204 PS (und 420 Nm Maximaldrehmoment) machen der drei- und der fünftürige Landcruiser überzeugende Figur. Das Klettertalent hat nicht nur mit Leistung zu tun, ebenso mit sanft-kontin-
uerlichem Ansprechverhalten und beharrlichem Durchzug.

 

Ein Antrieb, viel Ausstattung

Gibt‘s bei der Motorisierung keine Wahl, so kann man sich aussuchen, ob der Fahrstufenwechsel über eine sechsgängige Handschaltung oder eine sechsstufige Automatik erfolgen soll. Im Sinne des Anfahrkomforts im Stau wird man möglicherweise zweitere Option bevorzugen. Die Abstufung der Gänge passt genau richtig.

Die Frage, ob Allradantrieb oder nicht stellt sich einfach nicht. Ein Vierradsystem gehört zu einem Geländegänger dieses Kalibers fraglos zwingend dazu. Die Basis-Ausrüs-tung ist zweckmäßig. Angehoben werden kann sie unter anderem um Klimaautomatik, Sitz- und Lenkradheizung, Ledermöblierung, Naviga-tion mit 9-Zoll-Infotainmentsystem-Display und ein Rundumkamerasystem.

Der Preis: ab 61.590/65.190 Euro (Drei-/Fünftürer). Das kostet der 2,8 D-4D (Diesel) mit 204 PS und sechsgängigem manuellem beziehungsweise automatischem Getriebe in der Ausstattungsstufe „Country“.

Solide ebenso wie zweckmäßig ist die Cockpiteinrichtung und -ausstattung.
Solide ebenso wie zweckmäßig ist die Cockpiteinrichtung und -ausstattung.

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