Teilzeit-Elektriker mit schräger Dachsilhouette

Extra / 25.11.2022 • 08:25 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Cockpit: praktisch eingerichtet, logisch bedienbar, digital und analog.
Cockpit: praktisch eingerichtet, logisch bedienbar, digital und analog.

Der Mitsubishi Eclipse Cross ist mit-tlerweile ausschließlich als Plug-in-Hybrid orderbar. Das Antriebssystem hat er vom ehemals größeren Bruder Outlander geerbt. Selbstzünder sind gar kein Thema mehr.

 

2020 hatte Mitsubishi angekündigt, das Europa-Geschäft zumindest einfrieren zu wollen. Sollte heißen, dass in der Alten Welt keine neuen Modelle mehr angeliefert würden. Ganz so ist es nicht. Die Drei-Diamanten-Marke bleibt. Auch mit Weiter- und Neuentwicklungen. Auf ausgewählten Märkten. Auch in Österreich. Ers-tes Zeugnis dessen war das Cross-over-Coupé Eclipse Cross.

Die Front wurde dem Styling des – mittlerweile ausgelaufenen – Outlander angepasst. Entfallen ist das Leuchtenband auf der Heckscheibe. In die Länge gestreckt wurde er um vierzehn Zentimeter. Das resultiert in einer Vergrößerung des Basisladeraumvolumens von 359 auf 471 Liter (Maximum: 1108 Liter).


Aufgeräumt wurde im Interieur, mit wertigeren Materialien. Neu ist der Acht-Zoll-Infotainmensystem-Screen, das bisherige Touchpad ist eliminiert. Im Zentrum der Überarbeitung standen die Motoren, respektive die Neueinführung eines Plug-in-Hybrid-Systems, ein modifziertes Erbstück aus dem bereits angesprochenen Outlander PHEV.

Gekoppelt ist das System an einen direkten Antrieb. Allradantrieb erfolgt durch die beiden E-Aggregate, es ist je eines pro Achse gegeben.

 

Nicht allzu schwergewichtig

Das Leergewicht ist vergleichsweise moderat, es macht 1900 Kilogramm aus. Trotzdem ist der Antrieb auf Sparsamkeit ausgelegt. Für null auf hundert braucht‘s 10,9 Sekunden. Der elektrische Top-Speed ist mit 135 km/h limitert. Im Hybridmodus sind nicht mehr möglich als 162 km/h. Auf dem Tacho bleibt die Anzeige bei 169 km/h stehen. Bei diesem Tempo übernimmt der Benziner direkte Antriebsaufgaben, während er bei Stadt- und Landstraßengangart vornehmlich als Generator fungiert und damit für Stromerzeugung sorgt. Die Kapazität des Akkus beträgt 13,8 kWh. Damit sollen im Mix-Betrieb bis zu 45 Kilometer E-Reichweite möglich sein. Das schicke Crossover-Coupé ist weniger ein Sportler als ein fein ausgeglichener Gleiter, der seine Qualitäten mit ausgewogener Abstimmung und hoher Kommodität ausspielt. Ein Gewinn ist, dass für den Plug-in-Hybriden keine NoVA anfällt. Der Preis: ab 38.790 Euro für den allradgetriebenen PHEV – 2,4-Liter-Benziner mit 98 PS, zwei E-Aggregate mit 82 PS (v) und 95 PS (h) – mit 188 PS Systemleistung und Direktantrieb, 13,8-kWh-Akku und bis zu 45 Kilometern Reichweite.

Mitsubishi Eclipse Cross: Setzt seine Karriere als aufladbarer Hybrid weiter fort. Sein bisheriger Bruder Outlander ist ausgelaufen, und der ASX wurde gerade neu gemacht.
Mitsubishi Eclipse Cross: Setzt seine Karriere als aufladbarer Hybrid weiter fort. Sein bisheriger Bruder Outlander ist ausgelaufen, und der ASX wurde gerade neu gemacht.

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