Mehr Einsatzstunden für Wehren im Bezirk

11.04.2017 • 15:23 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Florianis des Feuerwehr Bezirkskommmandos Feldkirch tagten in Koblach und zogen präsentierten ihre Jahresbilanz. Foto: he
Die Florianis des Feuerwehr Bezirkskommmandos Feldkirch tagten in Koblach und zogen präsentierten ihre Jahresbilanz. Foto: he

Feuerwehrbezirkskommando Feldkirch zog Jahresbilanz in Koblachs Dorfmitte.

Feldkirch. (he) Ein Rückblick auf Feuerwehreinsätze im Vorjahr sowie spannende Vorträge über Gesundheitsgefahren standen im Fokus der alljährlichen Dienstbesprechung des Bezirkskommandos Feldkirch in der Dorfmitte in Koblach. Bezirksfeuerwehrinspektor Manfred Morscher präsentierte den Jahresbericht 2016. Neben Brandeinsätzen wurde 2016 zu einigen schweren Verkehrsunfällen ausgerückt und auch ein tragischer Hochwassereinsatz war im Juni des Vorjahrs zu verzeichnen.

2170 Feuerwehrleute

Insgesamt haben die ehrenamtlichen Feuerwehrleute im Bezirk Feldkirch vergangenes Jahr 169.468 Stunden für die Allgemeinheit investiert. 2170 Feuerwehrleute in 29 Orts- und neun Betriebsfeuerwehren waren über 22.200 Stunden im Einsatz. Damit ist die Anzahl der Einsätze gegenüber 2016 zwar etwas gesunken, doch die geleisteten Einsatzstunden haben sich stark erhöht. 415 Brandeinsätze, 591 technische Einsätze und 103 Nachbarschaftshilfen galt es zu meistern.

Mehr Ausbildung

Fast 70.000 Stunden wurden letztes Jahr in Weiterbildung und Lehrgänge investiert. „Die Jugendarbeit wird stark gefördert. Wir freuen uns über 222 Jugendliche, darunter viele Neuaufnahmen, die bei uns eine fundierte Ausbildung erhalten“, erklärte Morscher. „Nach unserem Leitspruch ‚Zemma lerna, zemma lacha, zemma coole Sacha macha‘ kommt auch der Spaß nie zu kurz. So fand unter anderem auch der Seifenkisten Grand Prix 2016 in Düns wieder großen Anklang“, lobte Bezirksjugendreferent Martin Schregenberger den Einsatz der Jugendlichen und Jugendbetreuer.

Fachwissen vertieft

Spannende Vorträge ergänzten den Abend. Über „Gefahren durch Kohlenmonoxid“ am Einsatzort referierten Dr. Gerold Hämmerle, Intensivmediziner am Landeskrankenhaus in Dornbirn und zugleich Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr in Dornbirn, sowie Adolf Zoll, Anästhesist und Notarzt am KH Dornbirn.

2170 Feuerwehrleute in 29 Orts- und neun Betriebsfeuerwehren waren über 22.200 Stunden im Einsatz.  Foto: vol.at
2170 Feuerwehrleute in 29 Orts- und neun Betriebsfeuerwehren waren über 22.200 Stunden im Einsatz.  Foto: vol.at

Bezirksfeuerwehr

» 2170 Feuerwehrleute gehören den 29 Orts- und neun Betriebsfeuerwehren an

»  169.468 ehrenamtliche Stunden investierten die Florianis

»  Fast 70.000 Stunden wurden in die Weiterbildung investiert.

» 222 Jugendliche sind bei den Wehren aktiv