Eine Busfahrt in die Zukunft

von Redaktion

Der Bus machte an unterschiedlichen Stationen rund um den Kummenberg Halt. Vor Ort wurden dann die Zusammenhänge erklärt.  Götzis/Heinzle

götzis  In einem innovativen Beteiligungsformat widmeten sich das Land Vorarlberg und die Region amKumma aktuellen raumplanerischen Themen und Vorhaben. Rund 20 Personen nahmen dazu am vergangenen  Freitag an der geführten Busfahrt durch die Kummenberggemeinden teil. Unter dem Titel „Rund um den Kumma, eine Busfahrt ins Jahr 2030“ machten die Veranstalter die raumplanerischen Ziele an Beispielen aus der Region greifbarer.

Die Veranstaltung war Teil des Bürgerbeteiligungsprozesses zum Raumbild Vorarlberg 2030 – das vorarlbergweite raumplanerische Leitbild – welches derzeit erarbeitet wird und Ende 2018 beschlossen werden soll. Fachlich begleitet wurde das Format von Lorenz Schmid, Florian Jäger und Alexandra Abbrederis-Simpson. Einleitend informierte Schmid (Landesraumplanungsstelle) über das Raumbild Vorarlberg 2030, in dem Grundsätze und Ziele festgeschrieben werden, wie sich unser Lebensraum in den kommenden Jahren entwickeln soll. Im Vordergrund steht dabei eine hohe Lebensqualität für alle Menschen, die hier wohnen, arbeiten und Erholung suchen.

Die Exkursion startete am Bahnhof in der Marktgemeinde Götzis und führte zu raumplanerischen Beispielen in allen vier Gemeinden der Region. Im Koblacher Ried wurde der Erhalt von Grün- und Freiflächen diskutiert. In Mäder stellt Bürgermeister Rainer Siegele die Pläne für das Quartier im Waul vor, wo die Gemeinde über ein rund 13.000 Quadratmeter großes Grundstück verfügt. In Altach präsentierte Bürgermeister Gottfried Brändle die Zentrumsentwicklung, bevor es mit dem grünen Ortsbus nach Götzis ging, wo die Teilnehmer am Garnmarkt mehr über die fertiggestellte Zentrumsverbauung erfahren konnten. Während der Exkursion wurden Anregungen der Teilnehmer dokumentiert.

Zudem informierte Bürgermeister und Regionsobmann Christian Loacker über die laufenden Projekte der Region amKumma. So wird im kommenden Jahr das gemeinsame räumliche Entwicklungskonzept der Gemeinden Altach, Götzis, Koblach und Mäder überarbeitet. Die Ausschreibung dafür läuft bereits, die Vergabe soll in den kommenden Wochen erfolgen.

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