Kartoffeln und Käse für einen guten Zweck

14.03.2019 • 16:14 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Einfache Kulinarik für den guten Zweck lockte zahlreiche Besucher an. CEG
Einfache Kulinarik für den guten Zweck lockte zahlreiche Besucher an. CEG

Fraxern Einfach gekochte Kartoffeln, im Volksmund „Gsottne“, mit Käse, Butter und Salz, galt lange als einfaches Essen für arme Leute. Heutzutage ist es eine landestypische Speise, die in zahlreichen Haushalten gerne auf den Tisch kommt. In Fraxern lud das Pfarrteam früher jährlich zum Suppentag, seit fünf Jahren nun zum Kartoffeltag. Nach der Sonntagsmesse, bei der auch an die verstorbenen Mitglieder der Bürgermusik und der Feuerwehr gedacht wird, trifft man sich zur gemeinsamen Mahlzeit im Jakob-Summer-Saal. Treffen ist wohl der falsche Ausdruck, die Fraxner stürmen geradezu den Saal.

Wie jedes Jahr geht es dabei nicht nur um Kulinarisches, sondern auch um den guten Zweck. Marion Brändle, Rene Brückner, Silvia Summer, die die Veranstaltung mit anderen Freiwilligen und den Fraxner Firmlingen organisiert haben, überweisen den Erlös und die weiteren freiwilligen Spenden an die beiden Missionare Franz Xaver Bischof, dessen Bruder mit der Familie beim Essen dabei war, sowie Leonarda Marianne Bischof. Franz Xaver Bischof wirkt seit mehr als 40 Jahren in Kenia und feiert dieses Jahr seinen 75. Geburtstag. Seine Großneffen Benedikt und Valerian Ender sind zwei der Firmlinge, die den Tag mitorganisiert haben. Der Kartoffeltag ist eine mittlerweile liebgewordene Tradition für den guten Zweck in der Kirschengemeinde, die zudem noch den Zusammenhalt im Dorf stärkt. CEG