Früherkennung auch bei chronischen Leiden

Gesund / 18.10.2013 • 10:33 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Feldkirch. Rund 80.000 Menschen in Österreich leiden unter chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED), darunter sind etwa 2000 Vorarlberger. Die Österreichische Morbus Crohn-Colitis Ulcerosa Vereinigung veranstaltet dazu einen Informationstag im LKH Feldkirch. Unter den Besuchern war auch LR Christian Bernhard. Er würdigte die Arbeit der Selbsthilfegruppe und deren Kooperation mit den Krankenhäusern.

Der Internist und Leiter der Abteilung für Gastroenterologie, Dr. Paul Peters, erklärte, wie die Krankheiten das Leben von Betroffenen verändern. Sie sind unheilbar und verlaufen meist schubförmig, wobei die Abstände zwischen den Schüben unterschiedlich sein können. Die Beschwerden werden oft als sehr beschämend erlebt, was oft zu einem Rückzug oder zu Ausgrenzung von Betroffenen führt. Probleme in Familie und Beruf sind die Folge, und der Alltag ist immer schlechter zu bewältigen.

Es sei daher wichtig, durch frühzeitiges therapeutisches Eingreifen den Krankheitsverlauf zu beeinflussen und Komplikationen zu verhindern. Peters: „Mit modernen Therapiekonzepten können heute viele Komplikationen beherrscht werden. Ziel sollte aber sein, durch eine rasche Behandlung diese gar nicht entstehen zu lassen.“

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