„Arzthopping“ braucht Zustimmung der GKK

Gesund / 15.08.2014 • 12:31 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die Konsultation verschiedener Ärzte ist nicht einfach möglich.

Dornbirn. Von „Arzthopping“ ist die Rede, wenn sich ein Patient innerhalb eines Quartals bei mehreren Hausärzten oder Fachärzten derselben Fachgruppe untersuchen oder behandeln lässt, ohne dass die beteiligten Ärzte davon wissen.

Kontinuität fördern

Gemäß den Bestimmungen der Krankenordnung darf in einem Kalendervierteljahr die e-card jedoch nur zur Behandlung durch einen Arzt für Allgemeinmedizin und einen Facharzt je Arztsparte verwendet werden. Dadurch soll unter anderem eine zeitliche Kontinuität in der Behandlung zwischen Arzt und Patient gefördert werden.

Ein Wechsel des Arztes desselben ärztlichen Fachgebietes ist während eines Kalendervierteljahres ohne Zustimmung der Vorarlberger Gebietskrankenkasse nur dann zulässig, wenn ein Patient den Wohnort wechselt, die Ordination des Arztes in ein anderes Gebiet verlegt wird und der Vertragsarzt dann nicht mehr der Nächsterreichbare ist oder bei Vertragsende des bisher behandelnden Arztes. Ist der behandelnde Arzt aufgrund von Urlaub, Krankheit oder aus sonstigen Gründen verhindert, und steht keine Vertretung in der Ordination zur Verfügung, bedarf es für diesen Arztwechsel keiner Zustimmung.

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