Fetter Fisch könnte gut bei Darmkrebs wirken

Gesund / 28.07.2016 • 16:03 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Ergebnisse einer neuen Untersuchung lassen Hoffnung zu.

washington. Der häufige Verzehr von fettreichem Fisch steigert womöglich die Überlebenschancen von Darmkrebspatienten. Die Omega-3-Fettsäuren in Fischen wie Thunfisch oder Lachs könnten das Risiko, an Darmkrebs zu sterben, deutlich senken. Das ist das Ergebnis einer im britischen Fachmagazin „Gut“ veröffentlichten Studie. Im Rahmen der Studie analysierte man die Daten von 170.000 US-Bürgern, von denen 1659 an Darmkrebs erkrankten. Demnach hatten Patienten, die nach ihrer Diagnose täglich mindestens 0,3 Gramm an Omega-3-Fettsäuren konsumierten, ein um 41 Prozent niedrigeres Risiko, an ihrer Krankheit zu sterben, als Patienten, deren Konsum bei unter 0,1 Gramm pro Tag lag. Die Ergebnisse deuten laut den Studienautoren erstmals in großem Maßstab darauf hin, dass der Konsum fettreicher Fische die Überlebenschancen bei Darmkrebs positiv beeinflussen könnte. Um zu beweisen, dass der Zusammenhang kein Zufall ist, müssten aber weitere Untersuchungen folgen.

Stoffwechselprozesse

Omega-3-Fettsäuren sind für das Wachstum sowie eine gesunde Gehirnfunktion essenziell, und sie werden außerdem für wichtige Stoffwechselprozesse benötigt. Da der Körper sie nicht selbst herstellen kann, müssen sie durch die Nahrung zugeführt werden.