Pflegeassistenz findet schon breites Interesse

14.04.2017 • 07:03 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Mit berechtigtem Stolz durfte jede Absolventin und jeder Absolvent sein Zeugnis entgegennehmen. Foto: khbg/mathis
Mit berechtigtem Stolz durfte jede Absolventin und jeder Absolvent sein Zeugnis entgegennehmen. Foto: khbg/mathis

feldkirch. Nach nur einem Jahr an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Feldkirch schlossen die ersten Pflegeassistenten ihre Ausbildung ab. 40 Frauen und zwei Männer erhielten ihre Abschlusszeugnisse von Gesundheitslandesrat Christian Bernhard überreicht. „Der erste Jahrgang hat die neue, einjährige Pflegeausbildung vollendet, zahlreiche Berufsmöglichkeiten im Pflegebereich stehen Ihnen damit offen. Ich wünsche Ihnen einen gelungenen Berufseinstieg“, gratuliert Schuldirektor Guntram Rederer.  

Verantwortungsvoll

Pflegeassistenten tragen Verantwortung für die Sicherheit, Gesundheit und das Wohlbefinden von Bewohnern und Patienten. Es erfordert theoretisches Fachwissen, praktisches Können und sehr viel Einfühlungsvermögen, vor allem bei sterbenden Menschen. Die meisten Absolventen des Lehrgangs werden im Langzeitbereich, also in Pflegeheimen, arbeiten.

1600 Stunden

Die Pflegeassistenz-Ausbildung dauert ein Jahr und umfasst 800 Theorie- sowie 800 Praxisstunden. Die Praxisausbildung findet in Krankenhäusern, Pflegeheimen und in der Hauskrankenpflege statt. Ebenso ist ein Praktikum bei der Lebenshilfe oder Caritas möglich. Zudem gibt es die Möglichkeit der finanziellen Unterstützung durch eine Implacementstiftung über die connexia in Bregenz oder durch Bildungskarenz. Dadurch kommt diese Ausbildung auch gut als zweiter Bildungsweg in Frage. „Wir haben viele Berufsumsteiger und Frauen nach der Kinderpause, die nun ihren Traumberuf erlernen“, sagt DGKP Gerhard Bauer, stellvertretender Lehrgangsleiter. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt auf der Pflege und Betreuung von kranken und alten Menschen.