Rund um Gesund

03.05.2019 • 06:38 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Allergieanfälligkeit

Zürich Gehäufte Allergien in der Kindheit erhöhen im späteren Leben das Risiko für psychische und chronisch entzündliche Erkrankungen. Zu diesem Schluss kommen Zürcher und Lausanner Forscher in einer neuen Studie. Für ihre Untersuchung wurden die epidemiologischen Daten von knapp 5000 Personen ausgewertet, die Mitte des 20. Jahrhunderts geboren wurden. Anhand der Krankheitsmuster in der Kindheit identifizierten die Wissenschafter fünf Gruppen, teilt die Uni Zürich mit. 

 

Die Lunge vergisst nicht

Wien Laut einer neuen Studie der Medizinischen Universität Wien sind spezielle T-Lymphozyten, Gedächtniszellen in der Lunge, die auf eingeatmete Allergene reagieren, die Ursache für wiederkehrende Anfälle von allergischem Asthma. Diese TH2-Helferzellen verbleiben nach Ausbildung der Erkrankung möglicherweise lebenslang in der Lunge. Die Daten stammen aus Untersuchungen mit Mäusen.

 

Risiko Rauchen

Wien Jährlich sterben in Österreich zwischen 12.000 und 14.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. In ihrem soeben erschienenen Ratgeber „Risiko Rauchen“ erklären die beiden Autoren Michael Kunze und Gerda Bernhard von der MedUni Wien, wie es überhaupt zu einer Tabakabhängigkeit kommen kann, welche Gesundheitsrisiken damit verbunden sind und mit welchen Strategien man sich am besten von dieser Sucht befreien kann, wenn man den starken Willen dazu hat. Das Buch beschäftigt sich auch mit der politischen Einstellung zum Rauchen: „Zwar zählen wir im wissenschaftlichen Bereich zu den international führenden Ländern, im politischen Umgang mit dem Tabakkonsum und seinen Folgen sind wir aber rückständig. beginnend beim Nichtraucherschutz über die Preis- und Steuerpolitik bis hin zu den Therapieangeboten“, betonen die Autoren.

 

Strengere Überwachung

Peking Mit Blick auf die Bekanntgabe der Geburt der weltweit ersten genmanipulierten Babys in China haben Wissenschafter mehr Achtsamkeit bei der Forschung und eine strengere Aufsicht gefordert. Regulierungen und Strafen bräuchten „ausreichend Biss“, um der Öffentlichkeit zu versichern, dass solche „abtrünnige Forschung“ keine Zukunft hat, schreibt der Medizin-Ethiker Arthur Caplan.