Innere Gefühlslagen

Gesund / 13.12.2019 • 11:13 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Doris Jäger versteht es, ihr Publikum mit handverlesenen Informationen zu füttern und gleichzeitig zu begeistern.jäger
Doris Jäger versteht es, ihr Publikum mit handverlesenen Informationen zu füttern und gleichzeitig zu begeistern.jäger

Optimisten sind deutlich besser dran als Pessimisten.

Wolfurt Sie versteht es, ihre Klientel bei Laune zu halten. Drei natumed-Vorträge hat die Wolfurter Naturheiltherapeutin Doris Jäger gehalten, und bei allen war der Cubus bis auf den letzten Platz besetzt. „Ich möchte Informationen zur Gesundheitsvorbeugung unter die Leute bringen. Jeder soll wissen, dass die innere Gefühlslage eine Auswirkung auf den ganzen Körper hat“, erläutert Jäger das Ziel ihrer Vortragsreihe. Jüngst gab sie den Zuhörern drei Schlüssel für mehr Optimismus mit auf den Weg.

Nicht nur eine Lösung

Optimismus, ließ Doris Jäger die Besucher wissen, sei eine Geisteshaltung. „Pessimismus aber auch“, setzte sie nach. Den Unterschied erklärte sie so: „Optimisten spüren mehr Glücksgefühle in sich und leben deshalb zufriedener. Pessimisten kennen den Zustand der Zufriedenheit auch, jedoch nicht in demselben Leidenschaftsgrad wie Optimisten.“ Doch warum ist der eine optimistisch und der andere nicht? Das habe mit den Bezugspersonen und den von ihnen übernommenen Erfahrungen zu tun. Kleines Beispiel: Sagt der Vater, die Welt ist voller Banditen, glaubt es das Kind, und ganz automatisch ist sein Fokus auf Mitbürger gerichtet, die negativ auffallen. Trotzdem sind Optimisten laut Jäger nicht weltfremd. „Was sie aber machen, ist, eine pragmatische Lösung zu suchen.“ Optimisten sind ihrer Definition zufolge zudem Optionisten, das heißt, sie haben nicht nur eine Lösung, sondern sehen immer mehrere Möglichkeiten, etwas anzugehen. Zudem können optimistisch denkende Menschen besser mit Stress umgehen, sind weniger krank bzw. schneller wieder gesund.

Positive Gedankenlenkung

Um zu mehr Optimismus zu kommen, braucht es Energie, eine gute Gesprächskultur sowie eine positive Gedankenlenkung. Das Energieniveau lässt sich beispielsweise füllen, indem wir anderen Menschen wertschätzend begegnen. „Wenn wir sehen, dass der andere eine Freude hat, tut uns das selber auch gut“, so die einfache Erklärung. Gleiches gilt für die Kommunikation. Gelungene Kommunikation entsteht, wenn jeder bereit ist, sich in die Gedanken- und Gefühlswelt des anderen zu versetzen. Eine wertschätzende Gesprächskultur hat auch mit aufmerksamem Zuhören zu tun. Was die Gedankenlenkung betrifft, gelte es, negative Gedanken zwar zu registrieren und zu hinterfragen, generell sollte aber darauf geachtet werden, sie so gut es geht fernzuhalten.

Am 1. April 2020 steht der vierte natumed-Vortrag auf dem Programm. VN-MM