Manager machen sich mehr Sorgen um ihre Gesundheit

Gesund / 03.01.2020 • 10:16 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Nur noch jede zehnte Führungskraft greift heute zur Zigarette.APA
Nur noch jede zehnte Führungskraft greift heute zur Zigarette.APA

Wien Die Zahl der Führungskräfte, die für sich selbst kein gesundheitliches Risiko sehen, hat sich seit 2017 halbiert. „Das Bewusstsein zu Bewegungsmangel und Übergewicht hat deutlich zugenommen“, so das Ergebnis einer Umfrage des Wirtschaftsforums der Führungskräfte (WdF). Am meisten macht den Firmenlenkern demnach Stress zu schaffen.

Die Suche nach einem Raucherkammerl dürfte diesen aber nicht hervorrufen, nur jede zehnte Führungskraft greift zum Glimmstängel. Dafür sind die Chefs, zumindest nach Eigenangaben, sehr sportlich. „92 Prozent der Führungskräfte betreiben Sport, 78 Prozent zumindest mehrmals pro Monat“, heißt es vonseiten des WdF. Am beliebtesten sind Wandern und Radfahren. Mehr als die Hälfte der Befragten habe im Unternehmen Home-Office oder Teilzeitarbeitsmodelle eingeführt, ein Fünftel die 4-Tage-Woche und ein Viertel den 12-Stunden-Tag mit Zeitausgleich.

Das staatliche Pensionssystem sehen gerade einmal 15 Prozent als ausreichend an und 77 Prozent gehen davon aus, dass sie im Alter damit nicht auskommen können. 88 Prozent haben privat vorgesorgt, in 46 Prozent der Fälle kommt auch noch eine betriebliche zweite Säule dazu. Privat werden Lebensversicherungen und Immobilien vor Fonds, dem guten alten Sparbuch und Aktien gewählt.