Schwere Corona-Fälle in einer Woche um 57 Prozent gestiegen

Gesund / 17.07.2022 • 12:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
<span class="copyright">APA/Gindl</span>
APA/Gindl

10.345 neue Corona-Fälle sind in den vergangenen 24 Stunden in Österreich verzeichnet worden.

Wien Das ist der höchste Sonntag-Wert seit 10. April (10.635). Was die Spitalszahlen betrifft, haben diese wieder das Niveau von Ende Jänner erreicht. Wie die Ministerien bekanntgaben, wurden am Sonntag 1.235 Covid-Patientinnen und -Patienten stationär behandelt, davon 77 auf Intensivstationen (ICU). Deren Anzahl hat in einer Woche um 57 Prozent zugenommen. Letzten Sonntag waren es 49.

Die Sieben-Tage-Inzidenz (Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, Anm.) beträgt inzwischen 893. Vergangenen Sonntag lag sie bei 802,6. Aktuell gibt es 123.311 aktive Fälle, 117.658 waren es vor einer Woche. Allein in der Bundeshauptstadt Wien scheinen im Moment 44.409 aktive Fälle auf.

Seit Samstag hat SARS-CoV-2 einen weiteren Toten gefordert. In den vergangenen sieben Tagen wurden im Zusammenhang mit dem Coronavirus 54 Todesfälle registriert. Insgesamt hat die Covid-19-Pandemie seit Ausbruch zumindest 18.931 Tote in Österreich gefordert.

Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen wird an dieser Stelle kein Inhalt von Sonstige angezeigt.

65.946 PCR- und Antigen-Schnelltests sind in den vergangenen 24 Stunden eingemeldet worden. Davon waren der allergrößte Teil, nämlich 63.540 aussagekräftige PCR-Tests. Die Positiv-Rate der PCR-Tests betrug 16,3 Prozent. Dieser 24-Stunden-Wert liegt signifikant über dem Schnitt der vergangenen Woche – im Schnitt waren in diesem Zeitraum 10,3 Prozent der PCR-Tests positiv.

Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz ist derzeit Wien mit 1.192,6, gefolgt von Niederösterreich, Vorarlberg und Burgenland (947,5, 884,2 bzw. 859,1). Danach folgen Salzburg (851,4), Oberösterreich (839,8), die Steiermark (705,9), Tirol (679,5) und Kärnten (615,4). Diese Zahlen bilden die realen Verhältnisse insoweit nicht ab, als Testen in manchen Regionen mittlerweile nur mehr ein Randphänomen ist und etliche Infizierte im behördlichen Zahlenwerk keinen Niederschlag finden, weil sie asymptomatisch sind oder nur leichte Symptome aufweisen und sich nicht testen lassen, um der Quarantäne oder sonstiger Unbill zu entgehen. APA