Gendergerechte Gesundheit

Gesund / 07.10.2022 • 11:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bei der Gesundheit ticken Frauen oft ganz anders als Männer.shutterstock
Bei der Gesundheit ticken Frauen oft ganz anders als Männer.shutterstock

Frauengesundheitstag befasst sich mit wichtigem Thema.

Dornbirn Frauen und Männer unterscheiden sich in ihrer Lebenserwartung, den Ursachen und Erscheinungsformen von Erkrankungen, dem Umgang damit sowie ihrem Gesundheitsverhalten. Diesem Umstand wird seit einigen Jahren von der Gendermedizin sowie der Gendergesundheitsforschung Rechnung getragen. Auch das Programm des 6. Frauengesundheitstags am 13. Oktober 2022 im Hotel Martinspark in Dornbirn nimmt sich des Themas an. Organisiert wird diese Veranstaltung vom femail, der Fachstelle für Frauengesundheit.

Maßgeschneidert

Die geschlechterspezifische Auswertung und Interpretation von Gesundheitsdaten ist die Voraussetzung für eine bedürfnisorientierte, maßgeschneiderte Gesundheitsversorgung. Mit der Integration von genderspezifischen Daten in den Vorarlberger Gesundheitsbericht wird ein wichtiger Schritt in diese Richtung gesetzt. Gerade im Hinblick auf die vergangenen Jahre ist es wichtig, auf Grundlage aktueller Daten die Resilienz zu stärken und die eigene Gesundheit in den Mittelpunkt zu stellen. Dabei kommt dem Transfer der Forschungsergebnisse in die Praxis eine ebenso wichtige Bedeutung zu wie der Information und Sensibilisierung.

Das Programm des Frauengesundheitstags gibt einen Überblick über den aktuellen Wissensstand der Gendermedizin. Als Referentin ist unter anderem Margarethe Hochleitner von der Universität Innsbruck geladen. Sie befasst sich mit der Frage: Was ist Gendermedizin und wofür brauchen wir sie. Am Nachmittag stehen Workshops auf dem Programm. Der Frauengesundheitstag dauert von 9.30 bis 17 Uhr und ist kostenfrei zugänglich. Weitere Infos unter www.femail.at

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