Hohe Qualität mit dritter Rezertifizierung bestätigt

Gesund / 30.12.2022 • 11:13 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das Team des Beckenbodenzentrums im Krankenhaus Dornbirn darf sich über die Bestätigung für eine erfolgreiche Arbeit freuen. kh dornbirn
Das Team des Beckenbodenzentrums im Krankenhaus Dornbirn darf sich über die Bestätigung für eine erfolgreiche Arbeit freuen. kh dornbirn

Kontinenz- und Beckenbodenzentrum am KH Dornbirn rezertifiziert.

Dornbirn Seit 2016 führt das Krankenhaus Dornbirn ein interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum. Fächerübergreifend widmen sich Ärztinnen und Ärzte, speziell ausgebildete Pflegeteams und andere medizinische Berufsgruppen dem Beckenboden. Hier ist die Diagnose Senkung ein wesentliches Thema, das nicht nur die ältere Generation beschäftigt, häufig zählen auch junge Frauen zu den Betroffenen. Es ist, genauso wie das Thema Inkontinenz, ein stark tabuisiertes Leiden. Raus aus der Tabuzone ist ein vorrangiges Ziel, das auch die Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreichs (MKÖ) fördert. Die hohe Qualität im Sinne der Patienten wurde unlängst mit der erfolgreichen dritten Zertifizierung gewürdigt.

Hohe Betreuungsqualität

621 Patientinnen wurden im vergangenen Jahr in der urogynäkologischen Ambulanz betreut. Das ist eine Steigerung von rund 50 Prozent im Vergleich zu 2020. Die Zahl der urogynäkologischen Operationen hat sich mit 251 Eingriffen sogar fast verdoppelt. Alle drei Jahre wird das Zentrum unabhängig überprüft und verfügt damit über eine gleichbleibend hohe Betreuungsqualität. „Die Rückmeldung, dass Qualitätsmanagement in unserem Krankenhaus großgeschrieben wird, ist ein schöner Erfolg für unser Team und unser tägliches Tun“, freut sich Oberärztin Evi Reinstadler, Leiterin des Beckenbodenzentrums.

Gute Dokumentation

Sie begleitete gemeinsam mit den Experten des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums die Auditoren durch das Haus. Diese erhielten Einblick in Ablauf und Prozesse, von der Stoma-Ambulanz im Erdgeschoss über den Operationsbereich bis auf die Ambulanz und Station der Frauenheilkunde. Mit dem Ergebnis, dass das Zentrum nicht nur allen Anforderungen der MKÖ-Kriterien entspricht, sondern überwiegend vorbildlich und mit hohem persönlichen Engagement arbeitet. Die gut dokumentierten Arzt- und Pflegeberichte wurden genauso positiv erwähnt wie die Fortbildungstätigkeit und die hervorragende Zusammenarbeit mit extramuralen Einrichtungen. Hervorgehoben wurde hier die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen sowie der Datenaustausch der Diätologie mit dem aks.

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