Eine Frage von Leben und Tod

Gesund / 13.01.2023 • 11:27 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Kinder sind besonders gefährdet, ebenso junge Frauen.ap
Kinder sind besonders gefährdet, ebenso junge Frauen.ap

Vielen Jungen mangelt es an guter ärztlicher Versorgung.

genf Viele junge Menschen sterben nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) noch immer an behandelbaren Krankheiten oder Verletzungen, weil sie keine gute ärztliche Versorgung haben. 2021 starben nach einer neuen Schätzung weltweit etwa fünf Millionen Kinder unter fünf Jahren. Weitere 2,1 Millionen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene starben zwischen 5 und 24 Jahren. Das entspricht zusammen einem Todesfall weltweit alle 4,4 Sekunden. Hinzu kamen 1,9 Millionen Totgeburten. „Zugang zu guter Gesundheitsversorgung bleibt für Kinder weltweit eine Frage von Leben und Tod“, so die UN. Nötig seien zusätzliche Investitionen in die medizinische Grundversorgung für alle Frauen und Kinder. Besonders gefährdet seien Kinder in Südasien und in Afrika südlich der Sahara. Ein besserer Zugang zu Gesundheitsversorgung könnte die meisten Todesfälle vermeiden, hieß es aktuell.

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