Bludescher Orgelkonzerte

Zweites Konzert der Orgelreihe findet diesen Sonntag in der St. Jakobskirche statt.
Bludesch Diesen Sonntag, 13. September, findet mit Beginn um 17 Uhr das zweite der 50. Internationalen Bludescher Orgelkonzerte in der St. Jakobskirche in Bludesch statt. Die Protagonisten sind Organist Franz Pfab, Violistin Susanne Mattle sowie Tenor Benjamin Berweger.
Zu den Werken
Das Konzert beinhaltet Kammermusikwerke des 17. und 18. Jahrhunderts sowie Orgelkompositionen aus dieser Epoche: zwei Hymnen für Tenor und Basso continuo des englischen Meisters Henry Purcell, eine der Sonaten für Violine und Orgel des für damalige Verhältnisse kosmopolitisch orientierten Georg Muffat und die Kantate „Ich weiß, daß mein Erlöser lebet“ für Tenor, Violine und Orgel von Georg Philipp Telemann.
Mit brillanten Orgelkompositionen von Johann Adam Reinken, also des Doyens des norddeutschen Orgelbarocks, ebenso von William Croft, also eines führenden Londoner Orgelmeisters der Purcell-Zeit, sowie von Josef Seeger, seinem böhmischen Gegenstück in Prag, wird die historische Silbermann-Bergöntzle-Orgel der Bludescher St. Jakobskirche diese Kammermusikwerke zu einem Festkonzert komplettieren.
Zu den Künstlern
Franz Pfab, der brillante Organist und Ensembleleiter aus Altstätten, war schon mehrfach Gast bei den Bludescher Konzerten. Seine bekannten Qualitäten als kompetenter und engagierter Interpret, vor allem im Bereich der sogenannten Alten Musik, evozierten die neuerliche Einladung zur Jubiläumsreihe der Bludescher Orgelkonzerten.
Die aus Tirol stammende Violinistin Susanne Mattle ist nach ihren in Österreich und Spanien absolvierten Studien ständiges Mitglied unter anderem der Barockorchester Concerto Stella Matutina, Academia Jacobus Stainer und Salzburger Hofmusik sowie des Symphonieorchesters Vorarlberg und kann als solche auf zahlreiche Aufnahmen verweisen.
Der Schweizer Tenor Benjamin Berweger machte nach seinen internationalen Gesangsstudien mit Schwerpunktsetzung auf Lied und Oratorium eine imponierende Karriere als Konzertsänger, wie mit der Interpretation der Tenor-Partien in Johann Sebastian Bachs „Hohe Messe in h-Moll“ und in dessen Weihnachtsoratorium oder in Joseph Haydns „Die Schöpfung“ wie auch bei diversen Liederabenden.
