Nachfrage nach Studienplätzen steigt ungebrochen

HE_Blude / 26.01.2022 • 13:46 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Landesregierung stimmte kürzlich der Vergabe von weiteren Aufträgen im Gesamtwert von rund 11,3 Millionen Euro zu.FH Vorarlberg
Die Landesregierung stimmte kürzlich der Vergabe von weiteren Aufträgen im Gesamtwert von rund 11,3 Millionen Euro zu.FH Vorarlberg

Zukunft Beim millionenschweren Projekt zur Erweiterung und umfassenden Modernisierung der Fachhochschule Vorarlberg liegen die Arbeiten nach wie vor voll im Zeitplan. Die Landesregierung stimmte kürzlich der Vergabe von weiteren Aufträgen im Gesamtwert von rund 11,3 Millionen Euro zu.

Im Rahmen zweier Bauetappen werden bis 2025 insgesamt mehr als 48 Millionen Euro in den Hochschulstandort investiert. „Studium und Forschung stehen in der Folge rund 5300 Quadratmeter mehr Nutzfläche zur Verfügung“, zeigt sich Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink als zuständige Bildungs- und Wissenschaftsreferentin erfreut.

Zukunftsinvestition

Die von Landesseite beschlossenen Auftragsvergaben umfassen Baumeisterarbeiten an verschiedenen Gebäuden, Spengler- und Schwarzdeckerarbeiten, Tiefensondierungen sowie Elektro-, Heizungs-, Klimatechnik-, Sanitär- und Lüftungsinstallationsarbeiten. Das ambitionierte Großprojekt ist eine wichtige Weichenstellung und eine Zukunftsinvestition. Vorarlberg soll als Wirtschafts- und Technologiestandort auch weiterhin wett­bewerbs- und konkurrenzfähig bleiben, betont der Landeshauptmann Markus Wallner: „Es geht darum, Vorarlberg heute auf die Anforderungen von morgen vorzubereiten.“

Ausbau „logische Konsequenz“

Der Ausbau, der als Aufstockung und Erweiterung am Standort Hochschulstraße sowie durch Sanierung und Modernisierung des Gebäudes Achstraße und einen Neubau (Gebäude G) erfolgt, sei eine „logische Konsequenz“ der anhaltend positiven Entwicklung, sagt Landesrat Marco Tittler. Seit dem letzten Erweiterungsbau im Jahr 2005 hat sich die Studierendenzahl von 875 auf über 1600 Studierende erhöht. Damit sei die bestehende Infrastruktur, die auf 1200 Studierende ausgelegt ist, an ihren Grenzen angelangt.

Neue Studiengänge

Mit dem Ausbau kommen auch neue zukunftsorientierte Studiengänge. Heuer im Herbst ist der neue Bachelorlehrgang „Umwelt und Technik“ erfolgreich angelaufen.

Bereits in den Startlöchern befindet sich der viersemestrige berufsbegleitende Masterstudiengang „Wirtschaftsinformatik – Digital Transformation“, der ab 2022/23 das breite FH-Studienangebot um weitere 40 Studienplätze ergänzen wird. Überhaupt sind in den vergangenen Jahren bei den Technik-Studiengängen fast 50 Prozent mehr Studienplätze aufgebaut worden. Mit dem neuen Masterstudiengang wird sich das FH-Angebot aus insgesamt 25 Studienprogrammen
zusammensetzen.

Übergang in zweite Bauetappe

In der ersten Jahreshälfte 2022 starten die Baumaßnahmen für den zweiten Bauabschnitt. In dieser Bauetappe wird an der Achstraße ein Gebäude (Bauteil G) neu errichtet. Neben Laborräumlichkeiten werden darin Hörsäle sowie weitere Büros für Hochschullehrende und Forschende untergebracht sein.

Die Nutzfläche wird sich am Standort Achstraße um etwa 3000 Quadratmeter erhöhen. Die Fertigstellung dieser Bauetappe mit Sanierung und Neubau wird im Jahr 2025 erwartet. Der Neubau wird im Jahr 2024 bezugsfertig sein. Damit bietet die Hochschule Platz für 1850 Studierende.

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