„Es grünt so grün …“

HE_Blude / 21.09.2022 • 13:30 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Susanne Ammann (allerArt) und Künstlerin Heidi Comploj.

Susanne Ammann (allerArt) und Künstlerin Heidi Comploj.

Eine Ausstellung mit grünen Werken und Geschichten.

Der berühmte Song aus dem Musical „My Fair Lady“ war Inspiration für die gemeinsame Ausstellung der beiden Künstler Desislava Unger aus Bulgarien und Robert Svoboda aus Österreich. Das Lied „Es grünt so grün …“ gab der Exposition den Titel. „Zwei unterschiedliche künstlerische Positionen und
dennoch verbindet sie neben der Farbe Grün auch der in ihren Kunstwerken versteckte Witz und die humorvoll verpackte, ernst gemeinte Gesellschaftskritik“, heißt es in der Einladung dazu.

„Geöffnet ist die Ausstellung freitags von 18 bis 21 Uhr mit Musikbegleitung und sonntags 15 bis 18 Uhr mit Kaffee und Kuchen. Heute, Freitag, musizieren ‚Reinold und Peter‘ mit ihren Alphörnern“, erzählt Dorothea Rosenstock. „Ein total stimmiges Ambiente“, meint die vielseitige Künstlerin bei der unlängst durchgeführten Vernissage. Musikalisch gestaltet wurde diese von Denise Kronabitter und Arno Oehri vom Klanglabor Liechtenstein in Ruggell. „Es war eine Collage von Klang, Bild und Text, eine ziemlich bunte Klangvielfalt, abstrakt und stimmungsvoll. Der literarische Beitrag von Erika Kronabitter barg viele Überraschungen in sich. Die Erwartungen wurden übertroffen“, ist Dorothea Rosenstock voll des Lobes für alle Ausführenden.

Zu den bisherigen Besuchern der Schau zählten Persönlichkeiten wie Kulturmanagerin Miriam Schreinzer (ehem. Geschäftsführerin Bludenz Kultur), Lektorin Almuth Rosenstock sowie die Künstlerinnen Heidi Comploj und Helga Cmelka, wobei Letztere gemeinsam mit Robert Svoboda den „kunstraum arcade“ in Mödling (NÖ) leitet.

Wie magnetisch angezogen wurden von der Kunst-Oase mitten im Grünen auch Melanie Berlinger, Susanne Ammann (Verein allerArt in Bludenz) sowie Julia Joswig, Christoph Schmidt, Theaterschauspielerin Elke Kikelj-Schwald und Walter Kikelj. Der Modedesigner zeigte sich von den „wahrnehmungs- und gesellschaftskritischen Objekten“ von Robert Svoboda und den „farblichen, von der Formensprache her sehr erzählerischen Arbeiten“ von Desislava Unger angetan. „Die Künstlerin sagt, dass sie keine Geschichten erzählt, aber im Kopf des Betrachters entstehen kleine Geschichten, wenn man sich darauf einlässt“, meinte Walter Kikelj.

Robert Svobada freut sich, mit Desislava Unger im Ländle ausstellen zu dürfen. Vor 40 Jahren, als er die Kunstschule besuchte, war der freischaffende Maler und Grafiker Teil einer kleinen Vorarlberger Runde. „Damals habe ich die Theresia Bickel, Margot Geiger und Dietmar Nigsch kennengelernt. „Dadurch bin ich damals nach St. Gerold gekommen. Ich fühle mich wohl hier. Vorarlberg gefällt mir generell ganz gut – die Berge und das Flache“, schwärmt Robert Svoboda. Die Ausstellung „Es grünt so grün …“ in der Scheune Lehen wird noch bis 25. September gezeigt. SCO

Modedesigner Walter Kikelj mit Theaterschauspielerin Elke Kikelj-Schwald.

Modedesigner Walter Kikelj mit Theaterschauspielerin Elke Kikelj-Schwald.

Künstlerin Dorothea Rosenstock mit Freund, Pädagoge Jörg Mussger.
Künstlerin Dorothea Rosenstock mit Freund, Pädagoge Jörg Mussger.
Judith Batlogg, Irene Dworak-Dorowin, Desislava Unger, Malerin und Grafikerin Helga Cmelka, Dorothea Rosenstock, Robert Svoboda, Erika Kronabitter, Denise Kronabitter und Arno Öhri (Klanglabor Liechtenstein).SCO
Judith Batlogg, Irene Dworak-Dorowin, Desislava Unger, Malerin und Grafikerin Helga Cmelka, Dorothea Rosenstock, Robert Svoboda, Erika Kronabitter, Denise Kronabitter und Arno Öhri (Klanglabor Liechtenstein).SCO
Julia Joswig und Christoph Schmidt.
Julia Joswig und Christoph Schmidt.