„Me on Stage“ geht in die nächste Runde

HE_Blude / 28.09.2022 • 10:25 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Die Offene Jugendarbeit Bludenz – Villa K. lädt wieder zu „Me on Stage“.ARCHIV/Natalie Leidinger
Die Offene Jugendarbeit Bludenz – Villa K. lädt wieder zu „Me on Stage“.ARCHIV/Natalie Leidinger

Zwei spannende Geschichten über die Herausforderungen des Lebens.

BLUDENZ Bereits zum neunten Mal lädt die Offene Jugendarbeit Bludenz – Villa K. zu „Me on Stage“. Bei dieser Veranstaltung erzählen unterschiedlichste Menschen bei Wohnzimmeratmosphäre ihre ganz persönliche Geschichte auf der Bühne. Diese Veranstaltung soll echte Begegnungen ermöglichen und eine Haltung schaffen, welche Vielfalt, Solidarität und Zusammenhalt stärkt.

Jede Me-on-Stage-Night birgt etwas Besonderes in sich und ist einzigartig. So auch wieder morgen, Samstag. Dabei wird von der Organisation über den Aufbau bis hin zur Moderation alles von engagierten Jugendlichen gestaltet, die das Projekt vor rund fünf Jahren mit den Jugendarbeiter:innen Villa K. ins Leben gerufen haben. Dieses Mal erwarten die Gäste zwei spannende Geschichten der Speaker Furkan Yalcin und Oliver Natter.

Furkan Yalcin

Vielseitig, authentisch, bunt – dies sind nur ein paar Begriffe, die Furkan beschreiben. Die Scheidung seiner Eltern, das Aufwachsen in einer muslimischen Familie, seine Homosexualität und seine Krebserkrankung sind einige Erfahrungen, die ihn geprägt haben. Was das Ganze mit sich gebracht hat und was daraus werden kann, sieht Furkan allerdings nicht nur als Belastung, sondern vor allem als Geschenk. Denn er konnte viel Positives aus seinen Erlebnissen mitnehmen. Wie er es schafft, trotz vieler negativer Erlebnisse, positiv und sich selbst zu bleiben und warum ihm Selbstverwirklichung so wichtig ist, erfahren die Gäse am Samstagabend bei „Me on Stage“ in der Villa K. in Bludenz.

Oliver Natter

„Man kann jedem Menschen helfen, es braucht nicht immer viel. Viele kleine Schritte können einiges bewirken“, so lautet das Motto von Oliver, der sich seit vielen Jahren für andere einsetzt. Oliver ist Lehrer und sein soziales Engagement hat sich durch sein eigenes Interesse, Menschen zu unterstützen, entwickelt. Sein erstes Hilfsprojekt war die Gründung einer Schule in Uganda. Weitere Projekte, wie die Finanzierung eines Waisenhauses oder Deutschkurse für Syrerinnen und Syrer, folgten. Aktuell ist er Obmann vom Verein „Vorarlberg hilft der Ukraine“. Oliver gelang es sogar, eine syrische Familie aus der Türkei nach Österreich zu holen, damit deren Sohn Mohammed medizinisch versorgt werden konnte. Wie das gelang und mit welchen Schwierigkeiten er dabei zu kämpfen hatte, schildert er morgen bei „Me on Stage“.

Termin

Me on Stage

Morgen, Samstag, ab 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr, in der Klarenbrunnstraße 15 (ehemals Startbahn), in Bludenz

Freier Eintritt ab 12 Jahren

Tatkräftig unterstützt werden die Jugendlichen von den Sponsoren und Kooperationspartnern koje – Koordinationsbüro für Offene Jugendarbeit und Entwicklung, der Kinder- und Jugendhilfe des Landes Vorarlberg, der Firma Getzner und der Stadt Bludenz.

Weitere Infos unter

www.villak.at/de/me-on-stage/

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