Meisterprüfung ist dem Bachelor gleichgestellt

HE_Brege / 25.11.2020 • 08:25 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

URKUNDE Personen, die erfolgreich eine Meisterprüfung abgelegt haben, dürfen dies seit August in Dokumenten zeigen, wie es bereits bei anderen Ausbildungsabschlüssen möglich ist. Der Meistertitel kann in Kurz- (Mst./Mst.in) oder Langform (Meister/Meisterin) ohne Antrag oder dergleichen sofort vor dem Namen geführt und in öffentlichen Urkunden eingetragen werden lassen. Eintragungen sind selbstverständlich freiwillig und erfolgen unter Vorlage des Meisterprüfungszeugnisses bei den urkundenausstellenden Behörden. Dass die Meisterausbildung gleich viel Wert ist wie eine akademisch-theoretische Ausbildung, ist auch im Nationalen Qualifikationsrahmen (NQR) geregelt. Hier ist der Meistertitel auf Stufe 6 zugeordnet und dem akademischen Bachelor gleichgestellt. Allein im Jahr 2019 wurden in Österreich 1827 Meisterprüfungszeugnisse ausgestellt. „Die Gleichwertigkeit mit Hochschulabschlüssen und die öffentliche Sichtbarmachung des Meistertitels sind vor allem für die jungen Menschen mit attraktiven Perspektiven verbunden“, betont Spartenobmann Bernhard Feigl.

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