Aktionstag auf dem Fußballplatz: Gewaltverbot in der Erziehung

HE_Brege / 05.10.2022 • 15:40 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Kinderschutz geht alle an: Der SV typico Lochau beteiligt sich an der Aktion, die auf Gewaltverbot in der Erziehung aufmerksam macht. bms/2
Kinderschutz geht alle an: Der SV typico Lochau beteiligt sich an der Aktion, die auf Gewaltverbot in der Erziehung aufmerksam macht. bms/2

Der SV typico Lochau beteiligt sich an der wichtigen Aktion.

Lochau Auch der SV typico Lochau beteiligte sich beim Heimspieltag im Stadion Hoferfeld an der Aktion „Gewaltverbot in der Erziehung“, eine Kooperation des Landes Vorarlberg, der Gemeinden und des Vorarlberger Fußballverbandes.

Verboten und strafbar

Insgesamt spielen zurzeit 6772 Kinder und Jugendliche in Vorarlberger Fußballvereinen, statistisch gesehen werden 472 von ihnen zuhause geschlagen. Und das obwohl Gewaltanwendung in der Erziehung bereits seit 33 Jahren laut § 137 ABGB gesetzlich verboten und strafbar ist: „Jedes Kind hat das Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafung, die Zufügung seelischen Leides und sexueller Missbrauch sind verboten.“ Dies brachten die Mannschaften im Stadion Hoferfeld vor dem Spielanpfiff mit einem großen Transparent, für alle Zuschauer auf der Tribüne „gut sichtbar“, zum Ausdruck. So zum Auftakt die Nachwuchsmannschaft U14 Burschen des SV typico Lochau gemeinsam mit ihren Gegnerinnen, der U16 VFV Mädchen Auswahl (3:2). Des Weiteren auch beim Spiel 1b-Team-Lochau-Juniors gegen FC Schruns 1b (2:1) und auch beim großen Vorarlbergliga-Highlight SV typico Lochau gegen FC Koblach (6:1). Dazu verteilten Kinder vom vereinseigenen Nachwuchs noch Informationsfolder an die Zuschauer. Auch Stadionsprecher Harald Hillek informierte und machte unter viel Applaus auf das bestehende gesetzliche Gewaltverbot in der Erziehung aufmerksam, denn „Kinderschutz geht uns alle an“. Weitere Infos: svlochau.at oder www.vorarlberg.at/kinderschutz bms

Aktionstag auf dem Fußballplatz: Gewaltverbot in der Erziehung

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