Auszeichnung für Harder Nachbarschaftsprojekt

HE_Brege / 27.10.2022 • 09:25 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Das stolze Team des Sozialsprengels Hard mit Leiterin Cornelia Reibnegger (3. v. l.) und Gemeinderätin Elfriede Bastiani (2. v. r.). ajk/3
Das stolze Team des Sozialsprengels Hard mit Leiterin Cornelia Reibnegger (3. v. l.) und Gemeinderätin Elfriede Bastiani (2. v. r.). ajk/3

Bank Austria-Sozialpreis für Begegnungsangebot des Sozialsprengels

hard Die Förderung des Miteinanders und guter Nachbarschaft ist das Ziel des Projektes, das der Sozialsprengel Hard im Vorjahr gestartet hat. Sabrina Mathis und Sabrina Sohm machten unter dem Titel „Wir sind füreinander da“ verschiedene Angebote. Unter anderem geht es um ein gutes Klima in Harder Siedlungen.

Dieses Vorhaben wurde mit 13 weiteren Projekten aus dem Land für den Sozialpreis 2022 der Bank Austria eingereicht. Claus Jeschko, der Leiter des Firmenkundengeschäfts der UniCredit Bank Austria in Vorarlberg, konnte im Sozialsprengel Hard den mit 6000 Euro dotierten ersten Preis an „die beiden Sabrinas“ übergeben. Platz zwei erreichte das Jugendmentoring „Sindbad“, Platz drei ging an den Feldkircher „Kinderkönig“.

Positive Meldungen

Dir. Jeschko zeigte sich bei der kleinen Feier sehr erfreut darüber, dass in Zeiten vieler Negativmeldungen auch positive Initiativen vorgestellt und unterstützt werden können. Die Bank Austria setzt dabei auf Projekte zur Förderung von Kindern und Jugendlichen, Beiträge zur Integration sowie zur Frauenförderung.

Im Harder Nachbarschaftsprojekt „Wir sind füreinander da“ wurden Jugendliche sowie Erwachsene zu ihrer Nachbarschaft befragt. Die verschiedenen Aspekte sind auf besondere Art in einem Wimmelbild zusammengefasst. Gegenseitige Hilfe, Toleranz, gemeinsame Feiern, Spielmöglichkeiten usw. waren dann auch Themen für die Vorbereitung von Begegnungsaktionen. Wo zahlreiche Menschen in Siedlungen beieinander wohnen ist es wichtig, vorhandene Begabungen und Fertigkeiten füreinander zu nutzen.

„Starkes Miteinander“

Sabrina Mathis und Sabrina Sohm erklären: „Unser Projekt ist geprägt durch ein starkes Miteinander und der aktiven Beteiligung der Harder Bevölkerung. Besonders während der Lockdowns zeigte sich, dass es in der näheren Umgebung viele hilfsbereite Personen gibt. Oftmals braucht es für hilfreiches Eingreifen nur einen kleinen Anreiz.“

Preisgeld für Begegnungsaktionen

Das Preisgeld verwendet der Sozialsprengel Hard mit Leiterin Cornelia Reibnegger für die Planung weiterer Begegnungsaktionen und die Kreation von Stickern.

Im kommenden Jahr sind in mindestens drei Wohnsiedlungen Begegnungsaktionen geplant. Für jede dieser Aktionen wird in der Werkstatt der Offenen Jugendarbeit eine Holzsitzbank angefertigt, die gleichzeitig auch Stauraum bietet. Die Sitzbank wird zunächst als Ankündigung der Begegnungsaktion platziert. Während der Aktion bemalen Kinder und Jugendliche die Bank. Im Anschluss wird sie dann mit gemeinschaftlich nutzbaren Gegenständen, wie einer Picknickdecke, Straßenmalkreiden oder Bocciakugeln gefüllt und bleibt in der Siedlung.

Feier im Harder Sozialsprengel

Den zweiten Preis hatte die Jury dem Vorhaben „Sindbad“ zuerkannt. Junge Erwachsene unterstützen dabei Schülerinnen und Schüler ab 13 Jahren. Die Bank Austria stellt dafür 3000 Euro zur Verfügung, Diana Panzirsch und Wolfgang Eller nahmen den Preis entgegen. Schließlich gab es noch 1000 Euro für das Feldkircher Kinderbetreuungsprojekt „Kibe Kinderkönig“, vertreten durch Maria Naphegyi. Der Verein betreut Kleinkinder und Kindergartenkinder.

Bei der Feier im Harder Sozialsprengel sorgten Musikschullehrerin Doris Matula und ihre Schülerin Lena Giesinger für Zitherklänge, Gemeinderätin Elfriede Bastiani vom Sozialausschuss gratulierte im Namen der Marktgemeinde. AJK

Sabrina Sohm und Sabrina Mathis vom Sozialsprengel Hard mit Direktor Claus Jeschko, UniCredit Bank Austria.
Sabrina Sohm und Sabrina Mathis vom Sozialsprengel Hard mit Direktor Claus Jeschko, UniCredit Bank Austria.
Solche Banktruhen aus der Werkstatt der Harder Jugendarbeit bleiben nach Nachbarschaftstreffen in der Siedlung.
Solche Banktruhen aus der Werkstatt der Harder Jugendarbeit bleiben nach Nachbarschaftstreffen in der Siedlung.

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